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Oldenburger Kunstverein Veranstaltungskalender I. Halbjahr 2010 |
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| Veranstaltungskalender: Ausstellungen,
Editionen, Publikationen, Kataloge
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Ausstellungen 05.02.2010, Candida Höfer und Kuehn Malvezzi Architekten, Fotografien Literatur und Vorträge NN.02.2010, Prof. Dr. Axel Sowa, Fotografie und Architektur, (Termin wird bekannt gegeben) Filme NN.NN.2010, Portikus under construction, Filme von Heike Bayrle, (Termin wird bekannt gegeben) Konzerte Meisterkonzerte |
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Candida Höfer und Kuehn Malvezzi Architekten Fotografien Eröffnung am Donnerstag, dem 4. Februar 2010, um 19.30 Uhr 5. Februar 2010 - 28. März 2010 Abb.: Binding Brauerei, Räume Dokumenta 11 in Kassel, Aufnahme 2004
Bekannt wurde sie mit den Fotografien von Innenräumen, mit denen sie schon in den 1980ern begann. Sie schuf umfangreiche Serien zu öffentlichen und halböffentlichen Räumen wie Hörsälen, Konzert- und Sporthallen, Cafés, Museen, Geschäften oder Bibliotheken; aber auch zu begrenzten Außenräumen wie Zoologische Gärten. Bezeichnend für die Aufnahmen ist die Abwesenheit der Benutzer. Die von Höfer dokumentierten Räume erhalten in ihren Farbfotografien eine ganz eigene Präsenz, die über die funktionale Bedeutung der Räume hinausgeht. Ulf Erdmann Ziegler bescheinigte Candida Höfers Innenräumen in der Frankfurter Rundschau einen Eindruck von „Zeitlosigkeit und Unverrückbarkeit“. Ihre Arbeiten wurden in Museen wie der Kunsthalle Basel, der Kunsthalle Bern, dem Portikus in Frankfurt am Main und der Hamburger Kunsthalle gezeigt. Sie war an Gruppenausstellungen im Museum of Modern Art New York, in der Power Plant Toronto, im Kunsthaus Bregenz und im Museum Ludwig Köln beteiligt. Candida Höfer nahm im Jahre 2002 an der documenta 11 in Kassel teil und vertrat neben Martin Kippenberger Deutschland auf der 50. Biennale in Venedig 2003. Candida Höfer lebt und arbeitet in Köln. Das Büro Kuehn Malvezzi wurde 2001 von den Partnern Wilfried Kuehn, Simona Malvezzi und Johannes Kuehn gegründet. Bekannt geworden ist es mit dem Umbau der Binding Brauerei in Kassel für die documenta 11 (2002) und der Erweiterung des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin für die Friedrich Christian Flick Collection (2004). Das Architekturbüro ist spezialisiert auf die Gebiete museale Gestaltung und Ausstellungsdesign und entwickelte außerdem zahlreiche Privathäuser und öffentliche Bauten.
1999 stellte der Oldenburger Kunstverein bereits Candida Höfer aus. 2007 hat das Büro Kuehn Malvezzi den
traditionsreichen Oldenburger Kunstverein saniert und die technisch überfällige
Instandsetzung des 60er Jahre Gebäudes zum Anlass genommen, das Raumkonzept den
heutigen Erfordernissen an ein state-of-the-art Ausstellungshaus auf eine
gleichzeitig subtile wie präsente Art und Weise anzupassen. Es erscheint eine Edition und ein Katalog. Die Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen und durch die Bremer Landesbank. Silke Wagner COVERWORKS (NEW WORKS) 16. April - 30. Mai 2010
Silke Wagners Überlegungen zu einem Projekt im OKV basieren auf dessen Ausstellungspraxis in den ersten Jahren nach seiner Gründung im Jahr 1843: Aus finanziellen und organisatorischen Gründen war es kaum möglich, Originale auszustellen. Deshalb kam der Kunstverein seiner Aufgabe mit der Ausstellung von Reproduktionen und Repliken nach. Der Frage der Form eines Kunstwerkes wurde weniger Bedeutung beigemessen als der des Gehaltes oder Inhaltes. Auch nach 1945 wurden in Ausstellungen noch Reproduktionen großer Kunstwerke gezeigt. Ausgehend von dieser Ausstellungspraxis aus der Anfangszeit des OKV zeigt COVERWORKS (NEW WORKS) 11 international bekannte Künstlerinnen mit jeweils
einer Arbeit. Es handelt es sich dabei aber nicht um die Originale der
Künstlerinnen sondern um neue Arbeiten, die sich jeweils auf die
„Original“-Arbeiten beziehen. COVERWORKS (NEW WORKS) „holt“ Künstlerinnen in den OKV, die für die Kunstgeschichte von zentraler Bedeutung sind und die Kunst des 21. Jh. mit beeinflusst haben. Gleichzeitig handelt es sich um eine Hommage an die jeweiligen Künstlerinnen und ihre Arbeiten. Lotte Lindner und Till Steinbrenner 8. Juni bis 1. August 2010
Abb.: l’ atelier c’est moi, Foto: Lotte Lindner und Till Steinbrenner, 2008 Die künstlerischen Arbeiten von Lotte Lindner und Till Steinbrenner bewegen
sich zwischen den Kategorien Performance, Installation und Skulptur. 2009 haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Niedersächsische
Ministerium für Wissenschaft und Kultur dem Künstlerpaar das New
York-Stipendium zuerkannt. Die Projektskizze für den New York-Aufenthalt überzeugte die hochkarätig besetzte Jury, da sich die Künstler mit übergreifenden Fragestellungen und einem klaren Forschungsinteresse beworben hatten: die Untersuchung der Spannungsfelder von Individuum und Privatsphäre, Öffentlicher Sicherheit und Freiheit und Überwachung und Macht im gesellschaftspolitischen Kontext der USA heute. Die Ausstellung im Oldenburger Kunstverein wird die Ergebnisse dieser Zeit reflektieren. Fotografie und Architektur Februar 2010 (Termin wird bekannt gegeben), 20 Uhr Axel Sowa (Dipl.-Ing., Architekturstudium in Berlin und Paris) leitet das Lehr-und Forschungsgebiet Architekturtheorie an der RWTH Aachen seit Oktober 2007. Kunst und Wissenschaft Donnerstag, 18. Februar 2010, 20 Uhr Kunst und Wissenschaft zwischen Widerspruch und Resonanz: Die Entgegensetzungvon Künsten und Wissenschaften in Europa hat ihren Ursprung im goldenen Zeitalter der griechischen Antike. Dies wird an Hand von Platons Ablehnung der Künste gezeigt werden. Die Folge war eine Kanonisierung der sogenannten artes liberales, die bis zum Ausgang des Mittelalters Geltung behielt. Erst in der frühen Neuzeit erfolgte eine Umbewertung des Konfliktes, der jedoch im 19. Jahrhundert als Konflikt zwischen Geistes- und Naturwissenschaften erneut ausbrach und zu den heute diskutierten „zwei Kulturen“ führte. Die vielfältige und oft unerwartete Verzahnung von Künsten und Wissenschaften wird an mehreren Beispielen aus der Geschichte und Gegenwart erörtert werden. Prof. Wilfried Kuehn und Dr. Veit Loers im Gespräch Donnerstag, 11. März 2010, 20 Uhr Der Architekt Wilfried Kuehn und der Kunsthistoriker und Kurator Veit Loerswerden über Kunst und Architektur sprechen; über das Sammeln und Ausstellen
zeitgenössischer Kunst im Verhältnis zu den Räumen, die dafür vorhanden sind
oder gebaut werden; über die Frage, welche Rolle der Raum in der Kunst einnimmt
und welche Beziehung Kuratoren und Künstler zu zeitgenössischer Architektur
haben. Istanbul – Brücke zwischen Ost und West Donnerstag, 20. Mai 2010, 19.30 Uhr Literarische Einblicke bei Orhan Pamuk und Ahmet Hamdi Tanpinar Schönheit – eine kleine begriffliche Reise genauer Termin wird bekannt gegeben In der Philosophie und Kunsttheorie mehren sich die Anzeichen einerRehabilitierung des Schönen. Vor diesem Hintergrund wird der Vortrag eine unorthodoxe Apologie des Schönen präsentieren. An Beispielen der neueren und neuesten Kunst werden dabei auch die vermeintlichen Alternativen einer Ästhetik des Hässlichen oder Erhabenen einschließlich einer „Ästhetik der Grausamkeit" zur Sprache kommen. Filme von Heike Bayrle genauer Termin wird noch bekannt gegeben Als in Frankfurt am Main lebende Filmemacherin hat Heike Bayrle seit 1993 denAufbau der Ausstellungen im Portikus mit der Videokamera dokumentiert. Das Ergebnis eine einzigartige Sammlung von Künstlerportraits. Es handelt sich um Material, das hinter den Kulissen aufgenommen wurde, Szenen, die die Betrachter der fertigen Ausstellungen normalerweise nicht zu Gesicht bekommen. ein Film von Andreas Schultz genauer Termin wird bekannt gegeben Der Filmemacher Andreas Schultz zeichnet ein sehr persönliches Portrait des kanadischen Malers Alex Colville, der anlässlich der Ausstellung „Being Seen“ des Oldenburger Kunstvereins vom 30. April bis 2. Juli 1995 zum letzten Mal Deutschland besucht hat. In diesem Jahr begeht er seinen 90. Geburtstag. Literatur im Gespräch: Ahmet Hamdi Tanpinar – Seelenfrieden Ab 11. Februar 2010 immer donnerstags von 9.30 bis 11.00 Uhr
Lektüre: Seelenfrieden, Türkische Bibliothek, Unionsverlag. Über Gelesenes unter fachkundiger Anleitung mit anderen Lesern sprechen ist eine Bereicherung und wirkt zurück auf die eigene Lektüre. Das Lesepensum wird verabredet und beträgt etwa 70 Seiten pro Woche. Ahmet Hamdi Tanpinar (1901-1962) gilt als Meister der türkischen Moderne. Er
schildert in seinem Roman Seelenfrieden (1949) die Geschichte von Mümtaz, einem
jungen Mann auf der Suche nach sich selbst und damit auch sein eigenes
Schwanken zwischen Traum und Wirklichkeit. Kosten: 10 Vormittage 52 Euro Christoph Prégardien, Tenor Michael Gees, Klavier F. Schubert: Die schöne Müllerin Termin: Freitag, 6. November 2009
Christoph Prégardien ist einer der bedeutendsten, international gefragten
lyrischen Tenöre unserer Zeit. Neben der Mitwirkung an Opern, Oratorien und
konzertanten Werken wird sein Schaffen als Liedsänger ganz besonders
geschätzt. Das Duo wurde zuletzt mit dem MIDEM ‘Vocal Recitals’ Award 2009 ausgezeichnet. Auch ihre Aufnahme «Die schöne Müllerin» erhielt den MIDEM ‘Record of the Year’ Award 2009. Gefördert
durch die Weitere
Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Duo RiulSebastian Manz, Klarinette Martin Klett, Klavier R. Schumann: Fantasiestücke, op. 73
M. Reger: Sonate, op. 49 / 2 Termin: Freitag, 27. November 2009 Der Klarinettist Sebastian Manz, ein Schüler Sabine Meyers, und der Pianist Martin Klett, der bei Konrad Elser in Lübeck studierte, haben sich zu dem Duo Riul zusammengeschlossen. Auf Anhieb gewannen sie 2008 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs für diese Duo-Besetzung. Gleich danach erhielt Manz beim internationalen ARD-Wettbewerb in München den 1. Preis in der Kategorie Klarinette solo und den Publikumspreis. Förderprojekt Bundesauswahl
Konzerte junger Künstler
des Deutschen Musikrates. Weitere
Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Tecchler Trio
J. Suk: Elegie Termin: Dienstag, 12. Januar 2010 Das Ensemble war schon 2006 in einem unserer Meisterkonzerte zu hören, nachdem es den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs für Klaviertrio gewonnen hatte. Später kam noch der hochdotierte „Prix Credit Suisse“ hinzu. Gefördert
durch die Weitere
Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Atrium Quartett
F. Mendelssohn: Streichquartett, op. 80 Termin: Freitag, 5. Februar 2010 Das Atrium Quartett aus St. Petersburg, das schon 2003 in London mit dem Ersten und dem Publikums-Preis ausgezeichnet wurde, konnte 2007 einen besonderen Erfolg verbuchen: beim renommierten internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Bordeaux (dem Nachfolger des Evian-Wettbewerbs) gewann es nicht nur den 1. Preis, sondern auch den Preis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes und den Zusatzpreis für eine CD-Produktion. Gefördert
durch die Weitere
Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Albert Schweitzer Quintett
Termin: Freitag, 12. März 2010 Das Albert Schweitzer Quintett gehört zu den renommiertesten Bläserquintetten. Nach Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, wie dem ARD-Wettbewerb, setzte eine rege Konzerttätigkeit ein, die es in viele Länder führte. Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen machten es zusätzlich bekannt. Dazu trugen auch zahlreiche CD-Produktionen bei, die wiederholt mit Preisen ausgezeichnet wurden. Gefördert
durch die Weitere
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