Oldenburger Kunstverein

Veranstaltungskalender

I. Halbjahr 2010

Veranstaltungskalender: Ausstellungen,
Literatur,
Konzerte,
Filme

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Die Historie des OKV

Editionen, Publikationen, Kataloge

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 Ausstellungen

05.02.2010, Candida Höfer und Kuehn Malvezzi Architekten, Fotografien
16.04.2010, Silke Wagner, COVERWORKS (NEW WORKS)
18.06.2010, Lotte Lindner und Till Steinbrenner

Literatur und Vorträge

NN.02.2010, Prof. Dr. Axel Sowa, Fotografie und Architektur, (Termin wird bekannt gegeben)
11.02.2010, Literaturkreis, Literatur im Gespräch: Ahmet Hamdi Tanpinar – Seelenfrieden
18.02.2010, Prof. Dr. Michael Sukale, Kunst und Wissenschaft
11.03.2010, Prof. Wilfried Kuehn und Dr. Veit Loers, im Gespräch
20.05.2010, Birgit Elke Schumacher, Istanbul – Brücke zwischen Ost und West
NN.NN.2010, Prof. Dr. Martin Seel, Schönheit – eine kleine begriffliche Reise, (Termin wird bekannt gegeben)

Filme

NN.NN.2010, Portikus under construction, Filme von Heike Bayrle, (Termin wird bekannt gegeben)
NN.NN.2010, Colville, ein Film von Andreas Schultz, (Termin wird bekannt gegeben)

Konzerte

Meisterkonzerte

12.01.2010,  3. Meisterkonzert, Tecchler Trio
05.02.2010,  4. Meisterkonzert, Atrium Quartett
12.03.2010,  5. Meisterkonzert, Albert Schweitzer Quintett

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Ausstellung

Candida Höfer und Kuehn Malvezzi Architekten

Fotografien

Eröffnung am Donnerstag, dem 4. Februar 2010, um 19.30 Uhr

5. Februar 2010 - 28. März 2010

Abb.: Binding Brauerei, Räume Dokumenta 11 in Kassel, Aufnahme 2004

Binding Brauerei, Räume Dokumenta 11 in Kassel, Aufnahme 2004Candida Höfer gehört zu den international anerkanntesten deutschen Fotografen. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst Film bei Ole John, dann Fotografie bei Bernd Becher und zählt zu der Gruppe von Becher-Schülern, die zur internationalen fotografischen Avantgarde der Gegenwart gehören.

Bekannt wurde sie mit den Fotografien von Innenräumen, mit denen sie schon in den 1980ern begann. Sie schuf umfangreiche Serien zu öffentlichen und halböffentlichen Räumen wie Hörsälen, Konzert- und Sporthallen, Cafés, Museen, Geschäften oder Bibliotheken; aber auch zu begrenzten Außenräumen wie Zoologische Gärten. Bezeichnend für die Aufnahmen ist die Abwesenheit der Benutzer. Die von Höfer dokumentierten Räume erhalten in ihren Farbfotografien eine ganz eigene Präsenz, die über die funktionale Bedeutung der Räume hinausgeht. Ulf Erdmann Ziegler bescheinigte Candida Höfers Innenräumen in der Frankfurter Rundschau einen Eindruck von „Zeitlosigkeit und Unverrückbarkeit“.

Ihre Arbeiten wurden in Museen wie der Kunsthalle Basel, der Kunsthalle Bern, dem Portikus in Frankfurt am Main und der Hamburger Kunsthalle gezeigt. Sie war an Gruppenausstellungen im Museum of Modern Art New York, in der Power Plant Toronto, im Kunsthaus Bregenz und im Museum Ludwig Köln beteiligt.

Candida Höfer nahm im Jahre 2002 an der documenta 11 in Kassel teil und vertrat neben Martin Kippenberger Deutschland auf der 50. Biennale in Venedig 2003. Candida Höfer lebt und arbeitet in Köln.

Das Büro Kuehn Malvezzi wurde 2001 von den Partnern Wilfried Kuehn, Simona Malvezzi und Johannes Kuehn gegründet.

Bekannt geworden ist es mit dem Umbau der Binding Brauerei in Kassel für die documenta 11 (2002) und der Erweiterung des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin für die Friedrich Christian Flick Collection (2004). Das Architekturbüro ist spezialisiert auf die Gebiete museale Gestaltung und Ausstellungsdesign und entwickelte außerdem zahlreiche Privathäuser und öffentliche Bauten.

Neben dem Umbau des barocken Unteren Belvedere in Wien zueinem Ausstellungsort für moderne Kunst realisierten sie die Julia Stoschek Collection in Düsseldorf, die Erweiterung des Museum Berggruen in Berlin, sowie den Neuauftritt verschiedener historischer Sammlungen, darunter das Liebighaus Frankfurt, das Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und das Kunstgewerbemuseum Berlin.
Ihre Arbeit wurde international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter im Deutschen Pavillon der 10. Architektur-Biennale in Venedig 2006.
Prof. Wilfried Kuehn lehrt seit 2006 Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

1999 stellte der Oldenburger Kunstverein bereits Candida Höfer aus.

2007 hat das Büro Kuehn Malvezzi den traditionsreichen Oldenburger Kunstverein saniert und die technisch überfällige Instandsetzung des 60er Jahre Gebäudes zum Anlass genommen, das Raumkonzept den heutigen Erfordernissen an ein state-of-the-art Ausstellungshaus auf eine gleichzeitig subtile wie präsente Art und Weise anzupassen.
Es ist also ein genialer Streich die neue Ausstellung von der Zusammenarbeit zwischen Höfer und Kuehn Malvezzi handeln zu lassen. Die Fotografin hat in den letzten fünf Jahren die Arbeit der Architekten dokumentiert, die jetzt in der Oldenburger Ausstellung zusammengefasst wird.

Es erscheint eine Edition und ein Katalog.

Die Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen und durch die Bremer Landesbank.

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Ausstellung

Silke Wagner

COVERWORKS (NEW WORKS)

16. April - 30. Mai 2010

Abb.:  Silke Wagner, Cover ProjektskizzeSilke Wagner studierte an der Frankfurter Städelschule in der Klasse von Thomas Bayrle. „Wagners Arbeiten erschließen einen neuen Bereich jenseits der angestammten künstlerischen Medien und Aktionsfelder, sie schaffen Angebote für Kommunikation und Interaktion und schließen die Kunst an gesellschaftliche Entwicklungen an“, hat Marius Babias gerade in einer Kolumne für „Art Online“ über Silke Wagner geschrieben. Die Künstlerin sei damit „eine der substanziellsten Vertreterinnen ihrer Generation“.

Silke Wagners Überlegungen zu einem Projekt im OKV basieren auf dessen Ausstellungspraxis in den ersten Jahren nach seiner Gründung im Jahr 1843: Aus finanziellen und organisatorischen Gründen war es kaum möglich, Originale auszustellen. Deshalb kam der Kunstverein seiner Aufgabe mit der Ausstellung von Reproduktionen und Repliken nach. Der Frage der Form eines Kunstwerkes wurde weniger Bedeutung beigemessen als der des Gehaltes oder Inhaltes. Auch nach 1945 wurden in Ausstellungen noch Reproduktionen großer Kunstwerke gezeigt.

Ausgehend von dieser Ausstellungspraxis aus der Anfangszeit des OKV zeigt COVERWORKS (NEW WORKS) 11 international bekannte Künstlerinnen mit jeweils einer Arbeit. Es handelt es sich dabei aber nicht um die Originale der Künstlerinnen sondern um neue Arbeiten, die sich jeweils auf die „Original“-Arbeiten beziehen.
Bei der Auswahl handelt es sich um eine subjektive Auswahl, die aber den Anfang der 1970er Jahre gefassten Plan des OKV, jährlich eine Ausstellung von international bekannten Künstlern/Innen zu zeigen, aufnimmt.

COVERWORKS (NEW WORKS) „holt“ Künstlerinnen in den OKV, die für die Kunstgeschichte von zentraler Bedeutung sind und die Kunst des 21. Jh. mit beeinflusst haben. Gleichzeitig handelt es sich um eine Hommage an die jeweiligen Künstlerinnen und ihre Arbeiten.

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Ausstellung

Lotte Lindner und Till Steinbrenner

8. Juni bis 1. August 2010

l’ atelier c’est moi, Foto: Lotte Lindner und Till Steinbrenner, 2008

Abb.: l’ atelier c’est moi, Foto: Lotte Lindner und Till Steinbrenner, 2008

Die künstlerischen Arbeiten von Lotte Lindner und Till Steinbrenner bewegen sich zwischen den Kategorien Performance, Installation und Skulptur. 
Auf Basis dessen, was sie im Alltag wahrnehmen und erfahren, entwickeln die Künstler Arbeiten und Projekte, die auf unterschiedlichste Art und Weise Grenzen, gesellschaftliche Normen und Problemfelder berühren und sich dabei weniger mit rein ästhetischen, als vielmehr mit kommunikativen und sozialen Aspekten beschäftigen.

2009 haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur dem Künstlerpaar das New York-Stipendium zuerkannt.
Im Anschluss an den zwölfmonatigen Aufenthalt in New York findet in Absprache mit den Stipendiaten im Jahr 2010 jeweils eine Ausstellung in zwei niedersächsischen Kunstvereinen statt. Lindner und Steinbrenner wählten den Oldenburger Kunstverein und den Kunstverein Göttingen als Ausstellungsorte aus.

Die Projektskizze für den New York-Aufenthalt überzeugte die hochkarätig besetzte Jury, da sich die Künstler mit übergreifenden Fragestellungen und einem klaren Forschungsinteresse beworben hatten: die Untersuchung der Spannungsfelder von Individuum und Privatsphäre, Öffentlicher Sicherheit und Freiheit und Überwachung und Macht im gesellschaftspolitischen Kontext der USA heute.

Die Ausstellung im Oldenburger Kunstverein wird die Ergebnisse dieser Zeit reflektieren.

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Prof. Dr. Axel Sowa

Fotografie und Architektur

Februar 2010 (Termin wird bekannt gegeben), 20 Uhr

Axel Sowa (Dipl.-Ing., Architekturstudium in Berlin und Paris) leitet das Lehr-und Forschungsgebiet Architekturtheorie an der RWTH Aachen seit Oktober 2007.
Vor seiner Lehrtätigkeit an den Hochschulen von Saarbrücken und Aachen war er von 2000-2007 Chefredakteur der Zeitschrift L´Architecture d´Aujourd´hui in Paris. In diesem Zeitraum entstanden 50 Themenhefte, die jeweils grundlegenden Fragen der Architekturtheorie gewidmet waren.

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Prof. Dr. Michael Sukale

Kunst und Wissenschaft

Donnerstag, 18. Februar 2010, 20 Uhr

Kunst und Wissenschaft zwischen Widerspruch und Resonanz: Die Entgegensetzungvon Künsten und Wissenschaften in Europa hat ihren Ursprung im goldenen Zeitalter der griechischen Antike. Dies wird an Hand von Platons Ablehnung der Künste gezeigt werden. Die Folge war eine Kanonisierung der sogenannten artes liberales, die bis zum Ausgang des Mittelalters Geltung behielt. Erst in der frühen Neuzeit erfolgte eine Umbewertung des Konfliktes, der jedoch im 19. Jahrhundert  als Konflikt zwischen Geistes- und Naturwissenschaften erneut ausbrach und zu den heute diskutierten „zwei Kulturen“ führte.  Die vielfältige und oft unerwartete Verzahnung von Künsten und Wissenschaften wird an mehreren Beispielen aus der Geschichte und Gegenwart erörtert werden.

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Prof. Wilfried Kuehn und Dr. Veit Loers

im Gespräch

Donnerstag, 11. März 2010, 20 Uhr

Der Architekt Wilfried Kuehn und der Kunsthistoriker und Kurator Veit Loerswerden über Kunst und Architektur sprechen; über das Sammeln und Ausstellen zeitgenössischer Kunst im Verhältnis zu den Räumen, die dafür vorhanden sind oder gebaut werden; über die Frage, welche Rolle der Raum in der Kunst einnimmt und welche Beziehung Kuratoren und Künstler zu zeitgenössischer Architektur haben.
Als Hintergrund dient die laufende Ausstellung im OKV, in deren Mittelpunkt die Zusammenarbeit von Candida Höfer und Kuehn Malvezzi steht, aber auch der von Kuehn Malvezzi 2007 umgebaute Raum des Kunstvereins selbst.

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Birgit Elke Schumacher

Istanbul – Brücke zwischen Ost und West

Donnerstag, 20. Mai 2010, 19.30 Uhr

Literarische Einblicke bei Orhan Pamuk und Ahmet Hamdi Tanpinar

Der Nobelpreisträger Orhan Pamuk ist eng mit der Stadt am Bosporus verbunden, man könnte sagen Istanbul ist eine seiner Hauptfiguren.
Immer wieder ist die Spannung zwischen westlicher Öffnung und osmanischem Erbe Thema seiner Werke. Eines seiner literarischen Vorbilder ist der türkische „Marcel Proust“ Ahmet Hamdi Tanpinar. Tanpinar hat mit dem Roman „Seelenfrieden“ den besten Istanbulroman vorgelegt, so Orhan Pamuk.

Es erwartet Sie eine Einführung in das Werk der beiden Schriftsteller mit Lesung.

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Prof. Dr. Martin Seel

Schönheit – eine kleine begriffliche Reise

genauer Termin wird bekannt gegeben

In der Philosophie und Kunsttheorie mehren sich die Anzeichen einerRehabilitierung des Schönen. Vor diesem Hintergrund wird der Vortrag eine unorthodoxe Apologie des Schönen präsentieren. An Beispielen der neueren und neuesten Kunst werden dabei auch die vermeintlichen Alternativen einer Ästhetik des Hässlichen oder Erhabenen einschließlich einer „Ästhetik der Grausamkeit" zur Sprache kommen.

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Portikus under construction

Filme von Heike Bayrle

genauer Termin wird noch bekannt gegeben

Als in Frankfurt am Main lebende Filmemacherin hat Heike Bayrle seit 1993 denAufbau der Ausstellungen im Portikus mit der Videokamera dokumentiert. Das Ergebnis eine einzigartige Sammlung von Künstlerportraits. Es handelt sich um Material, das hinter den Kulissen aufgenommen wurde, Szenen, die die Betrachter der fertigen Ausstellungen normalerweise nicht zu Gesicht bekommen.

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Colville

ein Film von Andreas Schultz

genauer Termin wird bekannt gegeben

Der Filmemacher Andreas Schultz zeichnet ein sehr persönliches Portrait des kanadischen Malers Alex Colville, der anlässlich der Ausstellung „Being Seen“ des Oldenburger Kunstvereins vom 30. April bis 2. Juli 1995 zum letzten Mal Deutschland besucht hat. In diesem Jahr begeht er seinen 90. Geburtstag.

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Literaturkreis

Literatur im Gespräch: Ahmet Hamdi Tanpinar – Seelenfrieden

Ab 11. Februar 2010 immer donnerstags von 9.30 bis 11.00 Uhr

Leitung: Birgit Schumacher

Lektüre: Seelenfrieden, Türkische Bibliothek, Unionsverlag.

Über Gelesenes unter fachkundiger Anleitung mit anderen Lesern sprechen ist eine Bereicherung und wirkt zurück auf die eigene Lektüre. Das Lesepensum wird verabredet und beträgt etwa 70 Seiten pro Woche.

Ahmet Hamdi Tanpinar (1901-1962) gilt als Meister der türkischen Moderne. Er schildert in seinem Roman Seelenfrieden (1949) die Geschichte von Mümtaz, einem jungen Mann auf der Suche nach sich selbst und damit auch sein eigenes Schwanken zwischen Traum und Wirklichkeit.
Der aus dem Türkischen von Christoph K. Neumann übersetzte Text genügt höchsten literarischen Ansprüchen und wird der Vielgestaltigkeit der unglaublich schönen Sprache Tanpinars gerecht.
Die wichtigsten Kapitel des Romans basieren auf Reisen Tanpinars in seiner Kindheit und Jugend, beschreiben seine Wanderungen, Nächte in der Steppe, Reisen mit Karawanen, Übernachtungen in Herbergen und den Enthusiasmus für eine fremde Welt. Mümtaz findet sich in Istanbul wieder, das in vielen farbigen Beschreibungen lebendig wird. Nicht zuletzt gilt Seelenfrieden als einer der besten Istanbul-Romane.

Anmeldung und Information
telefonisch bei Birgit und Hermann Schumacher unter 0441/6001055.
Falls nicht direkt erreichbar, bitte Name, Telefonnummer und Adresse
auf Band sprechen. Anmeldung nach Reihenfolge.

Kosten: 10 Vormittage 52 Euro
Teilnehmerzahl begrenzt.

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1. Meisterkonzert

Christoph Prégardien, Tenor
Michael Gees, Klavier

F. Schubert: Die schöne Müllerin

Termin: Freitag, 6. November 2009

Christoph Prégardien ist einer der bedeutendsten, international gefragten lyrischen Tenöre unserer Zeit. Neben der Mitwirkung an Opern, Oratorien und konzertanten Werken wird sein Schaffen als Liedsänger ganz besonders geschätzt.
Dabei verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit seinem Klavierpartner Michael Gees.

Das Duo wurde zuletzt mit dem MIDEM ‘Vocal Recitals’ Award 2009 ausgezeichnet. Auch ihre Aufnahme «Die schöne Müllerin» erhielt den MIDEM ‘Record of the Year’ Award 2009.

Gefördert durch die

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 2. Meisterkonzert

Duo Riul
Sebastian Manz, Klarinette
Martin Klett, Klavier

R. Schumann: Fantasiestücke, op. 73
K. Penderecki: 3 Miniaturen

M. Reger: Sonate, op. 49 / 2
N. W. Gade: Fantasiestücke, op. 43
J. Brahms: Sonate, op. 120 / 1

Termin: Freitag, 27. November 2009

Der Klarinettist Sebastian Manz, ein Schüler Sabine Meyers, und der Pianist Martin Klett, der bei Konrad Elser in Lübeck studierte, haben sich zu dem Duo Riul zusammengeschlossen. Auf Anhieb gewannen sie 2008 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs für diese Duo-Besetzung. Gleich danach erhielt Manz beim internationalen ARD-Wettbewerb in München den 1. Preis in der Kategorie Klarinette solo und den Publikumspreis.

Förderprojekt Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates.

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 3. Meisterkonzert

Tecchler Trio

J. Suk: Elegie
L. v. Beethoven: Erzherzog-Trio
A. Dvorák: Dumky-Trio

Termin: Dienstag, 12. Januar 2010

Das Ensemble war schon 2006 in einem unserer Meisterkonzerte zu hören, nachdem es den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs für Klaviertrio gewonnen hatte.

Später kam noch der hochdotierte „Prix Credit Suisse“ hinzu.
Zahlreiche Konzerte auf bekannten Podien und Tonaufzeichnungen haben das Ensemble schnell bekannt gemacht. Mit dem Erzherzog-Trio und dem Dumky-Trio stehen zwei der bedeutendsten Werke für Klaviertrio auf dem Programm.

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 4. Meisterkonzert

Atrium Quartett

F. Mendelssohn: Streichquartett, op. 80
D. Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 9
F. Schubert: Streichquartett D. 810
                      («Der Tod und das Mädchen»)

Termin: Freitag, 5. Februar 2010

Das Atrium Quartett aus St. Petersburg, das schon 2003 in London mit dem Ersten und dem Publikums-Preis ausgezeichnet wurde, konnte 2007 einen besonderen Erfolg verbuchen: beim renommierten internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Bordeaux (dem Nachfolger des Evian-Wettbewerbs) gewann es nicht nur den 1. Preis, sondern auch den Preis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes und den Zusatzpreis für eine CD-Produktion.

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 5. Meisterkonzert

Albert Schweitzer Quintett

A. Reicha: Bläserquintett, op. 100 / 1
S. Barber: Summer Music
C. Nielsen: Bläserquintett
G. Ligeti: 6 Bagatellen

Termin: Freitag, 12. März 2010

Das Albert Schweitzer Quintett gehört zu den renommiertesten Bläserquintetten. Nach Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, wie dem ARD-Wettbewerb, setzte eine rege Konzerttätigkeit ein, die es in viele Länder führte. Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen machten es zusätzlich bekannt. Dazu trugen auch zahlreiche CD-Produktionen bei, die wiederholt mit Preisen ausgezeichnet wurden.

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