|
Oldenburger Kunstverein Veranstaltungskalender I. Halbjahr 2012 |
|
|
Veranstaltungskalender: Ausstellungen,
|
Ausstellungen 11.11.2011, Stephen Suckale, across the dark metropolis Literatur, Vorträge und Kurse 14.02.2012 Adorno Handbuch, Buchpräsentation Konzerte 28.07.2011, Klassik im Kultursommer: Dorothee Mields, Hille Perl, Lee Santana Kulturreise |
|
Stephen Suckale across the dark metropolis 11. November 2011 bis 8. Januar 2012 Eröffnung: Freitag, den 11. November
2011, um 19 Uhr 30 Führungen mit Melanie Kahl, M.A. Stephen Suckale und Michael Neff im Gespräch Abb. Courtesy Schmidt & Handrup, Köln
Ein Jahr zuvor hatte William Eggleston die zehnjährige Arbeit an seiner ersten in Farbe fotografierten Serie "Los Alamos" beendet, die kurz darauf in einer viel beachteten Einzelausstellung im Museum of Modern Art (MoMA) in New York gezeigte wurde. Es war die erste Ausstellung von Farbfotografien überhaupt im MoMA. Egglestons Motive zeigen die biedere Alltagsnormalität einer Kleinstadt in den 1970er Jahren. Die folgenschweren Erfindungen am Los Alamos National Laboratory sind in diesen Bildern abwesend, vielmehr rückt Eggelston in technischer und kompositorischer Perfektion das Nebensächliche, Zufällige, Unschöne in den Blick. Eine Leinwand mit Siebdruck und Malerei bildet den Ausgangspunkt von Stephen Suckales Ausstellung across the dark metropolis. Dieses Bild greift das Plakatmotiv von Fritz Langs wegweisenden Stummfilm "Metropolis" aus dem Jahr 1927 auf. Die Verbindung mit dem Science-Fiction-Szenario über eine technisch entfesselte Stadt und ihre Bewohner macht das Ausmaß des Fortschrittsglaubens im 20. Jahrhundert sichtbar. In seinen Collagen führt Suckale Harmonie und Widerspruch von Technik, Natur und Menschen weiter. across the dark metropolis vernetzt zeitgeschichtliche und kulturgeschichtliche Zusammenhänge, die sich in einer nur scheinbar verschlafenen amerikanischen Kleinstadt absichtlich-unabsichtlich verdichten und so Los Alamos als den Geburtsort der Moderne festmachen. Stephen Suckale, geboren 1979 in Frankfurt am Main, studierte von 2002 bis 2008 an der Hochschule für Bildende Künste, Städelschule in Frankfurt am Main. Gefördert durch:
Sandra Vásquez de la Horra El Árbol del Fuego 27. Januar – 18. März 2012 Eröffnung: Freitag, 27. Januar 2012, um 19 Uhr 30Begrüßung: Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins Einführung: Dr. Gunda Luyken, Museum Kunstpalast Düsseldorf
IhreGeschöpfe können schweben, taumeln oder einfach nur gehen. Sie können uns mit ihrem Blick fixieren oder kindlich-zart oder aggressiv sein. Meist verwendet die Künstlerin älteres Papier, das leicht vergilbt oder geknickt ist. Die fertigen Zeichnungen werden in flüssiges Bienenwachs getaucht, wodurch die Werke wie Objekte wirken. In den Bildern finden sich Phantasiewesen, siethematisieren Ängste, visualisieren Träume und Erinnerungen. Bei allenDechiffrierungsversuchen bleiben die Arbeiten am Ende rätselhaft, und gerade dies macht den zentralen Charakter und den Reiz des Werkes aus. Neben christlicher Ikonografie und religiösen Symbolen der Urbevölkerung Südamerikas scheinen archetypische Bilder im Werk auf, die uns unmittelbar berühren. Und obwohl Sandra Vásquez‘ Bilder stets als Einzelbilder produziert werden, gruppiert sie die Blätter bisweilen in thematische Werkblöcke, die wie Bildergeschichtenerscheinen. Sandra Vásquez de la Horra hat von 1989 bis 1994 an der Universityfor Design in Viña del Mar, Chile und von 1995 bis 2002 bei Jannis Kounellis
und Rosemarie Trockel an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert. Abbildung:
Führungen mit Melanie Kahl, M.A. Kostenfreie Einführung für KunsterzieherInnen: treffpunkt aktuelle kunst Björn Dahlem Silencio 30. März bis 20. Mai 2012
In der Ausstellung Silencio im Oldenburger Kunstverein zeigt Björn Dahlem das Werk nun in einer neuen Form.
Abb.: Björn Dahlem, Silencio, 2003, Filmstills Gefördert durch:
Lena Henke 1. Juni bis 29. Juli 2012
Für den großen Ausstellungsraum des Oldenburger Kunstvereins wird Lena Henke eine spektakuläre Arbeit schaffen, die Kunstwerk und Ausstellungsarchitektur gleichermaßen ist. Überdimensionierte Kuben aus dem zuvor verwendeten Material in Aachen werden zu neuen Objekten zusammengefügt, den Raum füllen und damit verschiedene Präsentationsebenen bilden. Lena Henke hat von 2004- 2010 an der Städelschule in der Klasse von Michael Krebber sowie von 2008- 2009 an der Glasgow School of Art in Schottland studiert. Abb.: Lena Henke Spell hoodoo candle, 2011 Courtesy Galerie Parisa Kind Gefördert durch:
Chicago / USA Kerstin Niemann / Scott Pollock Architektur und Kunst in einer der bedeutendsten Metropolen Nordamerikas Donnerstag, 15. März 2012 um 20:00 Uhr
Der Architekt Scott Pollock, Vorstandsmitglied des OKV, stellt in seinem Vortrag die historische Entwicklung anhand einiger architektonischer Meilensteine des 19. und 20. Jahrhunderts vor, u.a. Realisationen von Dankmar Adler, Louis Sullivan, Bertrand Goldberg und Mies van der Rohe. Bedeutende Kunstinstitutionen und Kunstsammlungen sind in Chicago beheimatet. Die Kuratorin Kerstin Niemann arbeitete von 2008 bis 2010 mit dem Smart Museum Of Art, The University of Chicago und pflegt seitdem intensive Kontakte in die Kulturszene Chicagos. In ihrem Vortag gewährt sie vielseitige Einblicke in Institutionen wie das Art Institute of Chicago und das Museum of Contemporary Art, aber auch in die Ateliers junger und etablierterer Künstler, wie Theaster Gates und seine „Dorchester Project Library and Archive“ und den renommierten Installationskünstler Dan Peterman. Mit den Vorträgen wird gleichzeitig eine Kulturreise nach Chicago vorgestellt, die Kerstin Niemann und Scott Pollock im August 2012 anbieten. Abb.: Performance von Theaster Gates in Chicago, 2009. Foto: Kerstin Niemann treffpunkt aktuelle kunst
Zugänge zur zeitgenössischen Kunst Die Begegnung mit Werken der zeitgenössischen Kunst bereitet nicht selten ein gewisses Unbehagen, widersetzen sich solche Arbeiten doch oft der direkten Einordnung, Entschlüsselung und Bewertung. Diese dreiteilige Veranstaltungsreihe ermöglicht es, sich mit Gegenwartskunst vertraut zu machen und sich mit aktuellen ästhetischen Strömungen auseinander zu setzen. Kursangebote der VHS im Frühjahr / Sommer 2012: Seminarleitung PD Dr. Susanne Kolter Kursnummer:12A41040 Kursnummer: 12A41041 Kursnummer:12A41042 Kursgebühr pro Veranstaltung: Anmeldung ausschließlich bei: Neben dem Kursangebot der VHS Oldenburg finden weiterhin regelmäßige öffentliche Führungen zu gesonderten Terminen durch die aktuellen Ausstellungen mit der Kunsthistorikerin Melanie Kahl statt. Führungen/Kurse Weitere Informationen und Veranstaltungen siehe hier (PDF) Adorno Handbuch Leben – Werk – Wirkung vorgestellt von: Richard Klein, Johann Kreuzer, Stefan Müller-Doohm 14. Februar, 20 Uhr Oldenburger Kunstverein Begrüßung: Stefan Müller-Doohm Adorno-Texte: Lesung 1 Minima Moralia Intermezzo: Wege zu Adorno Adorno-Texte: Lesung 2 Aufzeichnungen bei der Rückkehr aus dem Exil Adorno-Kompositionen: Pellegrini-Quartett: Antonio Pellegrini, Dialog mit dem Publikum Adorno Handbuch, Leben – Werk – Wirkung, hg. v. Richard Klein, Johann Kreuzer, Stefan Müller-Doohm, Weitere Informationen siehe hier (PDF)
Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg Literatur im Gespräch Termine: Ab 16. Februar 2012 immer Donnerstags von 9:30 bis 11:00 Uhr Leitung: Birgit Schumacher Über Gelesenes unter fachkundiger Anleitung mit anderen Lesern sprechen ist eine Bereicherung und wirkt zurück auf die eigene Lektüre. Der Philosoph Blumenberg ist die Hauptfigur im gleichnamigen Roman von Sibylle Lewitscharoff. Diese Autorin begann erst spät zu publizieren, hat aber bereits viele wichtige Auszeichnungen erhalten: den Ingeborg-Bachmann-, den Kleist-, und den Ricarda-Huch-Preis. In diesem Jahr erhielt sie sogar zwei bedeutende Auszeichnungen. Sie ist auf dem besten Weg, eine „klassische Autorin“ zu werden. Schopenhauer steht im Mittelpunkt von Christoph Poschenrieders Roman Die Welt ist im Kopf. Der studierte Philosoph und Autor schickt den Philosophen auf eine monatelange Reise, auf der er die Geistesgrößen seiner Zeit trifft. Gar nicht so pessimistisch wirkt dieser Schopenhauer, der in seinem wirklichen Leben stark darunter litt, nur der Sohn einer sehr bekannten Schriftstellerin zu sein, Johanna Schopenhauer, die heute fast vergessen ist. Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg, Suhrkamp Verlag und
Kosten klangpol – Neue Musik im Nordwesten „Scanned: Elektroakustische Musik im Fokus” 24.10.2011, 19h — Haus der Wissenschaft, Bremen (Sandstraße 4/5) Elektroakustische Mittel haben die Musik unserer Zeit fundamental verändert. Selbst 60 Jahre nach den ersten Pioniertaten einiger visionärer Komponisten sind diese Auswirkungen auf das musikalische Denken allerdings nur ansatzweise verstanden. In der Reihe „Scanned” stellen international renommierte Experten Schlüsselwerke der elektroakustischen Musik vor, begleiten das Hören durch analytische Beobachtungen und laden zur Diskussion mit dem Publikum ein. Die Veranstaltung ist „Points de fuite” von Francis Dhomont gewidmet, einem 1982 entstandenen herausragenden Beispiel der französisch-kanadischen Tradition der elektroakustischen Musik. Prof. Dr. Stéphane Roy unterrichtet an der Universität und an der Musikhochschule in Montréal. Weitere Veranstaltungen und Informationen unter www.klangpol.de Musik im Raum Sound, Licht und Dramaturgie Ein Projekt des oh ton-ensemble 06.02.2012 – 20 Uhr Oldenburger Kunstverein Mit einem weiteren Konzertprogramm sucht das oh ton-ensemble erneut die Zusammenarbeit mit anderen künstlerischen Disziplinen. Mit der Oldenburger Malerin Doris Garduhn wird dieses Konzertprojekt inszeniert, in Licht und Farben gehüllt und mit Echtzeit-Malerei ergänzt. Die Bildebenen werden behutsam und sensibel neben die Musik gestellt, lassen dem Hören immer den Vorzug vor dem Sehen. Über Beamer werden Bilder projiziert und mit dem Einsatz von Licht werden Stimmungen geschaffen, die die Klänge in der Wahrnehmung ergänzen oder erweitern. Das oh ton-ensemble verfügt über reichlich Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen künstlerischen Disziplinen: Es gab Projekte mit Stummfilm, Tanz, VJ`s, bewegten Bildern und licht- bzw. raumchoreographierten Konzerten, auch mit Doris Garduhn haben die oh ton-Musiker schon einmal gearbeitet. Es wird auf Flöte, Violoncello, Klavier, Schlagzeug und Luftballon musiziert, wobei jeder Interpret sich mit einem Solo vorstellt. „Shopping 4“ von Michael Maierhof ist das Stück, das ausschließlich auf Luftballons gespielt wird und eine Klanglichkeit nahe der elektronischen Musik entwickelt. Andere Stücke werden dezent verstärkt und über Lautsprecher im Raum verteilt. Zu hören ist Musik von Nikolaus A. Huber, Eckart Beinke, Kaija Saariaho, Simon Steen-Andersen, Frederic Rzewski, Robin Hoffmann, Joji Yuasa, Juliane Klein und Michael Maierhof. Das oh ton-ensemble spielt dieses Programm neben dem Konzert im Oldenburger Kunstverein tags zuvor in der Kunsthalle Lingen und nach Oldenburg in der Kunsthalle Emden. In Vorbereitung auf die Konzerte besucht das Ensemble in jeder Stadt eine Schulklasse. So wurde in Oldenburg eine 11. Klasse (Leistungskurs Musik) der Liebfrauenschule im Vorfeld des Konzertes zweimal besucht, um neue Musik und das Konzert vorzustellen. Dieses oh ton-Projekt wird vom Land Niedersachsen, der Stadt Oldenburg, der OLB und der EWE-Stiftung unterstützt und gefördert. Weitere Informationen auf www.ohton.de
Auch auf Luftballons musiziert das oh ton-ensemble am 06.02.12 um 20:00h im Oldenburger Kunstverein
Ein Konzert für Flöte, Violoncello, Klavier, Schlagzeug, Verstärker, Luftballons und Echtzeitmalerei spielt das oh ton-ensemble am 06.02.12 um 20:00h im Oldenburger Kunstverein. Konzertprogramm Nicolaus A. Huber (1939) Clash Music (1989) für zwei Beckenpaare und 2 Spieler oh ton-ensemble: Konzerte: Sharon Kam, Klarinette Termin: Freitag, 16. September 2011
Gefördert durch die Weitere
Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Leibniz-Trio Termin: Freitag, 14. Oktober 2011 C. Debussy: Klaviertrio G-Dur (1880)J. Fischer: „… und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit“ F. Schubert: Trio Es-Dur, op. 100, D. 929
Sofort gewann es Preise bei den internationalen Brahms-, Haydn- und Joachim-Wettbewerben. 2010 folgte der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Förderprojekt
Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates Weitere
Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Artemis Quartett
Termin: Freitag, 2. Dezember 2011 J. Haydn: Streichquartett, op. 76, Nr. 5H. Dutilleux: Ainsi la nuit M. Ravel: Streichquartett F-Dur Das Artemis Quartett ist schnell bekannt geworden, weil es neben dem ARD-Wettbewerb auch den ebenso renommierten Borciani-Wettbewerb in Reggio Emilia gewann. Inzwischen sind die vier Musiker des Artemis Quartetts im Vergleich mit anderen Streichquartetten, wie es heißt, „unter den sehr guten die besten“, weil ihre Interpretationen „von Beethoven bis Ligeti an Klangvolumen, Strukturklarheit und Dramatik das Nonplusultra bieten“. Gefördert durch die Weitere Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Fauré Quartett
Termin: Freitag,
20. Januar 2012 G. Mahler: Quartettsatz a-Moll Das Fauré Quartett gilt im Bereich der Kammermusik als eines der weltweit renommiertesten
Ensembles.
Weitere
Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Trevor Pinnock, Cembalo Termin: Freitag,
9. März 2012 G. Frescobaldi: Capriccio „Fra Jacopino …“ Der englische Cembalist Trevor Pinnock ist einer der besten und bekanntesten Kenner der Barockmusik. Er gründete das Barockorchester English Concert und leitete es dreißig Jahre lang. Danach widmete er sich mehr der Kammermusik – sowohl als Cembalo-Spieler als auch in wechselnden Besetzungen in der Formation Trevor Pinnock and Friends. Auftritte in Europa, Amerika und dem Fernen Osten und mit Preisen ausgezeichnete CD-Einspielungen haben ihn weltweit bekannt gemacht. Gefördert durch die Weitere
Informationen zum Konzertsaal und Eintrittspreis hier klicken. Dorothee Mields, Hille Perl, Lee Santana An Evensong Termin: Donnerstag, 28. Juli 2011, Zeit: 20.00 Uhr Dorothee
Mields, Sopran „An Evensong“ Durch das Zusammenwirken dreier auf die Barockmusik spezialisierter, international bekannter Künstler bekommt das diesjährige Kultursommerkonzert eine besondere Note. Dorothee Mields „singt umwerfend schön Lieder von Purcell“, meint die Musikkritik, und: sie hat Dowland „wunderbar mit der Gambistin Hille Perl eingespielt“. Purcell und Dowland sind denn auch die wichtigsten Komponisten des diesjährigen Kultursommerkonzerts mit Liedern des 17. Jahrhunderts.
Veranstalter: Oldenburger Kunstverein VV: 10,- € / erm. 5,- €
Werden Sie Mitglied im Oldenburger Kunstverein und damit von uns immer aktuell informiert. Wir freuen uns auf Sie. Programmänderungen vorbehalten |