Oldenburger Kunstverein

Veranstaltungskalender

I. Halbjahr 2012

Veranstaltungskalender: Ausstellungen,
Literatur,
Konzerte

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Die Historie des OKV

Editionen,
Publikationen, Kataloge

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Öffnungszeiten

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www.oldenburg-tourist.de

 Ausstellungen

11.11.2011,  Stephen Suckale, across the dark metropolis
27.01.2012,  Sandra Vásquez de la Horra,  El Árbol del Fuego
30.03.2012,  Björn Dahlem,  Silencio
01.06.2012,  Lena Henke

Literatur, Vorträge und Kurse

14.02.2012 Adorno Handbuch, Buchpräsentation
Ab 16.02.2012,
Literaturkreis: S.Lewitscharoff: Blumenberg, C. Poschenrieder: Die Welt ist im Kopf
Ab 19.02.2012, Kurse: Kursangebote der VHS Oldenburg mit dem Oldenburger Kunstverein
15.03.2012, Vortrag: Chicago/ USA, Architektur und Kunst in einer der bedeutendsten Metropolen Nordamerikas

Konzerte

28.07.2011,  Klassik im Kultursommer: Dorothee Mields, Hille Perl, Lee Santana
16.09.2011,  1. Meisterkonzert, Sharon Kam, Klarinette; Stephan Kiefer, Klavier
14.10.2011,  2. Meisterkonzert, Leibniz-Trio
24.10.2011,  klangpol – Neue Musik im Nordwesten, Bremen
25.10.2011,  klangpol – Neue Musik im Nordwesten, Oldenburger Kunstverein

02.12.2011,  3. Meisterkonzert, Artemis Quartett

20.01.2012,  4. Meisterkonzert, Fauré Quartett
06.02.2012, oh ton + oh ton-ensemble, „Masterpieces“ – 100 Jahre Neue Musik
09.03.2012,  5. Meisterkonzert, Trevor Pinnock, Cembalo

Kulturreise

02.08.–11.08.2012, Chicago/ USA, Architektur und Kunst in einer der bedeutendsten Metropolen Nordamerikas

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Ausstellung

Stephen Suckale

across the dark metropolis

11. November 2011 bis 8. Januar 2012

Eröffnung: Freitag, den 11. November 2011, um 19 Uhr 30
Begrüßung: Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins
Einführung: Prof. Thomas Bayrle, Frankfurt am Main

Datum: 11.11.2011 – 08.01.2012

Führungen mit Melanie Kahl, M.A.
Sonntag, 8. Januar 2012 um 16:00 Uhr

Stephen Suckale und Michael Neff im Gespräch
Freitag, 6. Januar 2012, 19 Uhr 30
Eintritt: 3 EUR / ermäßigt 2 EUR / Mitglieder frei

Abb. Courtesy Schmidt & Handrup, Köln

In der Ausstellung across the dark metropolis setzt sich Stephen Suckale mit dem Phänomen der Stadt Los Alamos im US-amerikanischen Bundesstaat New Mexico auseinander. Die unscheinbare Kleinstadt ist der Ort gleich mehrerer Zeitenwenden der Menschheit. Am hier angesiedelten Forschungszentrum Los Alamos National Laboratory entwickelte Robert Oppenheimer die Atombombe und Seymore Cray leitete im Jahr 1976 mit dem ersten Supercomputer "cray-1" das digitale Zeitalter ein.

Ein Jahr zuvor hatte William Eggleston die zehnjährige Arbeit an seiner ersten in Farbe fotografierten Serie "Los Alamos" beendet, die kurz darauf in einer viel beachteten Einzelausstellung im Museum of Modern Art (MoMA) in New York gezeigte wurde. Es war die erste Ausstellung von Farbfotografien überhaupt im MoMA. Egglestons Motive zeigen die biedere Alltagsnormalität einer Kleinstadt in den 1970er Jahren. Die folgenschweren Erfindungen am Los Alamos National Laboratory sind in diesen Bildern abwesend, vielmehr rückt Eggelston in technischer und kompositorischer Perfektion das Nebensächliche, Zufällige, Unschöne in den Blick.

Eine Leinwand mit Siebdruck und Malerei bildet den Ausgangspunkt von Stephen Suckales Ausstellung across the dark metropolis. Dieses Bild greift das Plakatmotiv von Fritz Langs wegweisenden Stummfilm "Metropolis" aus dem Jahr 1927 auf. Die Verbindung mit dem Science-Fiction-Szenario über eine technisch entfesselte Stadt und ihre Bewohner macht das Ausmaß des Fortschrittsglaubens im 20. Jahrhundert sichtbar. In seinen Collagen führt Suckale Harmonie und Widerspruch von Technik, Natur und Menschen weiter.

across the dark metropolis vernetzt zeitgeschichtliche und kulturgeschichtliche Zusammenhänge, die sich in einer nur scheinbar verschlafenen amerikanischen Kleinstadt absichtlich-unabsichtlich verdichten und so Los Alamos als den Geburtsort der Moderne festmachen.

Stephen Suckale, geboren 1979 in Frankfurt am Main, studierte von 2002 bis 2008 an der Hochschule für Bildende Künste, Städelschule in Frankfurt am Main.

Gefördert durch:

                       

 

 

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Ausstellung

Sandra Vásquez de la Horra

El Árbol del Fuego

27. Januar – 18. März 2012

Eröffnung: Freitag, 27. Januar 2012, um 19 Uhr 30
Begrüßung: Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorsitzende des Kunstvereins
Einführung: Dr. Gunda Luyken, Museum Kunstpalast Düsseldorf

Sandra Vásquez de la Horras bevorzugte Gattung ist die Zeichnung, ihre Materialien sind in der Regel Bleistift und Papier, selten arbeitet sie mit Farbe. Vásquez ist in ihren figürlichen Zeichnungen zugleich Anthropologin, Ethnologin und Mythologin. 1967 in Chile geboren, trägt sie die Poesie ihrerHeimat ebenso in sich, wie die Mythen von Indianervölkern Südamerikas.

IhreGeschöpfe können schweben, taumeln oder einfach nur gehen. Sie können uns mit ihrem Blick fixieren oder kindlich-zart oder aggressiv sein. Meist verwendet die Künstlerin älteres Papier, das leicht vergilbt oder geknickt ist. Die fertigen Zeichnungen werden in flüssiges Bienenwachs getaucht, wodurch die Werke wie Objekte wirken. In den Bildern finden sich Phantasiewesen, siethematisieren Ängste, visualisieren Träume und Erinnerungen.

Bei allenDechiffrierungsversuchen bleiben die Arbeiten am Ende rätselhaft, und gerade dies macht den zentralen Charakter und den Reiz des Werkes aus. Neben christlicher Ikonografie und religiösen Symbolen der Urbevölkerung Südamerikas scheinen archetypische Bilder im Werk auf, die uns unmittelbar berühren. Und obwohl Sandra Vásquez‘ Bilder stets als Einzelbilder produziert werden, gruppiert sie die Blätter bisweilen in thematische Werkblöcke, die wie Bildergeschichtenerscheinen.

Sandra Vásquez de la Horra hat von 1989 bis 1994 an der Universityfor Design in Viña del Mar, Chile und von 1995 bis 2002 bei Jannis Kounellis und Rosemarie Trockel an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert.
Dr. Rupert Pfab

Abbildung:
Sandra Vásquez de la Horra, El Susurro del Egun, 2011. Bleistift auf Papier, Wachs 38,5 x 26 cm, Courtesy Galerie Pfab, Düsseldorf
Foto:
Dr. Cordia Schlegelmilch

Führungen mit Melanie Kahl, M.A.
Sonntag, 4. März , 16:00 Uhr 
Sonntag, 18. März, 16:00 Uhr

Kostenfreie Einführung für KunsterzieherInnen:
Dienstag, 31. Januar 2012, 17 Uhr.
Um Anmeldung im Kunstverein wird gebeten

treffpunkt aktuelle kunst
in Kooperation mit der VHS Oldenburg
Zugänge zur zeitgenössischen Kunst mit PD Dr. Susanne Kolter
Kursnummer 12A41040 – Sandra Vasquez
Sonntag, 19. Februar 2012, 14:30 –16:45 Uhr
Annmeldung ausschließlich beim Kundenzentrum der Volkshochschule Oldenburg.
T. 0441 9239150. www.vhs-ol.de




Gefördert durch:



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Ausstellung

Björn Dahlem

Silencio

30. März bis 20. Mai 2012

Silencio ist eine Arbeit von Björn Dahlem aus dem Jahr 2003.
Sie war anfänglich als Videoskulptur für die Empfangshalle einer großen Bank in London konzipiert. Auf sieben, in die Skulptur integrierten Flachbildschirmen zeigte Dahlem kurze Filme. Diese sind zum Teil im Gebäude der Bank entstanden und zeigen den Künstler in verschiedenen Rollen und bei rätselhaften Tätigkeiten. Aufgrund räumlicher Veränderungen der Bankwurde die Arbeit kurz nach ihrer Fertigstellung wieder demontiert und war seitdem nicht mehr zu sehen.

In der Ausstellung Silencio im Oldenburger Kunstverein zeigt Björn Dahlem das Werk nun in einer neuen Form.

Björn Dahlem wurde 1974 in München geboren und lebt in Berlin. Er ist seit 1999 als internationaler Künstler tätig und durch zahlreiche Ausstellungen in Institutionen und Galerien hervorgetreten.
Dazu gehören u.a. Einzelausstellungen im Hamburger Bahnhof, Berlin (2004), im Hammer Museum, Los Angeles (2005) und bei der Galerie Hiromi Yoshii, Tokio (2011).
Anlässlich seiner großen Einzelausstellung Die Theorie des Himmels im KIT/Kunsthalle Düsseldorf (2010) erschien der gleichnamige Katalog im Distanz Verlag.

 

Abb.: Björn Dahlem, Silencio, 2003, Filmstills

Gefördert durch:

 

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Ausstellung

Lena Henke

1. Juni bis 29. Juli 2012

Der Oldenburger Kunstverein widmet der Künstlerin Lena Henke (*1982) eine Ausstellung, die der Idee von work in progress folgt und nacheinander in zwei Kunstvereinen entwickelt wird. Die Ausstellung beginnt im Februar 2012 im Neuen Kunstverein Aachen und wandert schließlich im Juni weiter nach Oldenburg. Für jede Show erarbeitet die Künstlerin zusammen mit der jeweiligen Institution eine ganz eigene Ausstellungssituation, die jedoch den Gedanken einer Kollaboration in sich trägt und nur gemeinsam Sinn ergibt. Dasselbe Material wird in beiden Institutionen jeweils in einer anderen Form erscheinen.

Für den großen Ausstellungsraum des Oldenburger Kunstvereins wird Lena Henke eine spektakuläre Arbeit schaffen, die Kunstwerk und Ausstellungsarchitektur gleichermaßen ist. Überdimensionierte Kuben aus dem zuvor verwendeten Material in Aachen werden zu neuen Objekten zusammengefügt, den Raum füllen und damit verschiedene Präsentationsebenen bilden.

Lena Henke hat von 2004- 2010 an der Städelschule in der Klasse von Michael Krebber sowie von 2008- 2009 an der Glasgow School of Art in Schottland studiert.
Im Jahr 2011 erhielt Sie das AIR-ANTWERP Stipendium in Antwerpen/ Belgien.
Sie lebt in Frankfurt am Main.

Abb.: Lena Henke Spell hoodoo candle, 2011 Courtesy Galerie Parisa Kind

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Kulturreise

Chicago / USA

Kerstin Niemann / Scott Pollock

Architektur und Kunst in einer der bedeutendsten Metropolen Nordamerikas

Donnerstag, 15. März 2012 um 20:00 Uhr

Chicago ist eine der bedeutendsten Städte für Architekturgeschichte und zeitgenössische Architektur in Amerika.

Der Architekt Scott Pollock, Vorstandsmitglied des OKV, stellt in seinem Vortrag die historische Entwicklung anhand einiger architektonischer Meilensteine des 19. und 20. Jahrhunderts vor, u.a. Realisationen von Dankmar Adler, Louis Sullivan, Bertrand Goldberg und Mies van der Rohe.
Selbstverständlich werden auch die jüngsten Architekturentwicklungen in Downtown Chicago besichtigt.

Bedeutende Kunstinstitutionen und Kunstsammlungen sind in Chicago beheimatet. Die Kuratorin Kerstin Niemann arbeitete von 2008 bis 2010 mit dem Smart Museum Of Art, The University of Chicago und pflegt seitdem intensive Kontakte in die Kulturszene Chicagos.

In ihrem Vortag gewährt sie vielseitige Einblicke in Institutionen wie das Art Institute of Chicago und das Museum of Contemporary Art, aber auch in die Ateliers junger und etablierterer Künstler, wie Theaster Gates und seine „Dorchester Project Library and Archive“ und den renommierten Installationskünstler Dan Peterman.

Mit den Vorträgen wird gleichzeitig eine Kulturreise nach Chicago vorgestellt, die Kerstin Niemann und Scott Pollock im August 2012 anbieten.
Reisedatum 02.08.–11.08.2012 Mindestteilnehmerzahl 14 Personen
Verbindliche Anmeldung bis 30.Mai 2011
Der Reisepreis ist abhängig von der Teilnehmerzahl. Details und Konditionen erhalten Sie in der Geschäftsstelle des Kunstvereins.

Abb.: Performance von Theaster Gates in Chicago, 2009. Foto: Kerstin Niemann

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treffpunkt aktuelle kunst

Eine Kooperation der VHS Oldenburg mit dem
Oldenburger Kunstverein (OKV)

Zugänge zur zeitgenössischen Kunst
Man sieht nur, was man weiß

Die Begegnung mit Werken der zeitgenössischen Kunst bereitet nicht selten ein gewisses Unbehagen, widersetzen sich solche Arbeiten doch oft der direkten Einordnung, Entschlüsselung und Bewertung. Diese dreiteilige Veranstaltungsreihe ermöglicht es, sich mit Gegenwartskunst vertraut zu machen und sich mit aktuellen ästhetischen Strömungen auseinander zu setzen.
Die Diskussionen mit einleitendem Vortrag widmen sich jeweils einemthematischen Schwerpunkt, der sowohl auf einer übergeordneten Ebene Phänomene des Zeitgenössischen in den Blick nimmt, als auch an die aktuellen Ausstellungen des Kunstvereins anknüpft.

Kursangebote der VHS im Frühjahr / Sommer 2012:

Seminarleitung PD Dr. Susanne Kolter

Kursnummer:12A41040
Sandra Vasquez de la Horra
So, 19. Februar 2012
14:30 – 16:45 Uhr

Kursnummer: 12A41041
Björn Dahlem
So, 22. April 2012
14:30 – 16:45 Uhr

Kursnummer:12A41042
Lena Henke
So, 10. Juni 2012
14:30 – 16:45 Uhr

Kursgebühr pro Veranstaltung:
12 Euro, 10 Euro (erm.)
Kursort:
Oldenburger Kunstverein, Damm 2a

Anmeldung ausschließlich bei:
Kundenzentrum der Volkshochschule Oldenburg
Karlstraße 25,
26123 Oldenburg
Tel.: 0441 92391-50
E-Mail: info@vhs-ol.de
www.vhs-ol.de

Neben dem Kursangebot der VHS Oldenburg finden weiterhin regelmäßige öffentliche Führungen zu gesonderten Terminen durch die aktuellen Ausstellungen mit der Kunsthistorikerin Melanie Kahl statt.

Führungen/Kurse
Gerne können Sie auch private Führungen buchen unter Tel. 044127109 oder okv@kunstverein-oldenburg.de

Weitere Informationen und Veranstaltungen siehe hier (PDF)

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Buchpräsentation

Adorno Handbuch

Leben – Werk – Wirkung

vorgestellt von: Richard Klein, Johann Kreuzer, Stefan Müller-Doohm

14. Februar, 20 Uhr Oldenburger Kunstverein

Begrüßung: Stefan Müller-Doohm

Adorno-Texte: Lesung 1
Elfie Hoppe ehemalige Kammerschauspielerin am Oldenburger Staatstheater

Minima Moralia
: 128 – Regression (Schlußabsatz)
: 26 – English spoken
: 28 – Paysage
: 86 – Hänschen Klein

Intermezzo: Wege zu Adorno
Richard Klein,
Johann Kreuzer,
Stefan Müller-Doohm

Adorno-Texte: Lesung 2
Elfie Hoppe

Aufzeichnungen bei der Rückkehr aus dem Exil
: Los Angeles, 11.10.1949
: Chicago, 13.10.1949
: Paris, 13.10.1949

Adorno-Kompositionen:
Einführung: Richard Klein
Aufnahmen vom Adorno-Symposion 2003
: Zweites Stück für Streichquartett op. 2 (1925)
: Lieder nach Gedichten von Stefan George für Singstimme und Klavier op. 7, 1-3 (1944)
: Zwei Propagandagedichte von Brecht für Singstimme und Klavier (1943)
: Aus den Sept chansons populaires françaises arrangées pour une voix et piano: Ah! ça ira (1939)

Pellegrini-Quartett: Antonio Pellegrini,
Violine; Thomas Hofer, Violine; Fabio
Marano, Viola; Helmut Menzler, Violoncello
Christiane Schmeling, Mezzosopran;
Hans-Peter Müller, Klavier

Dialog mit dem Publikum

Adorno Handbuch, Leben – Werk – Wirkung, hg. v. Richard Klein, Johann Kreuzer, Stefan Müller-Doohm,
Verlag J.B. Metzler, erschienen am 13.12.2011.

Weitere Informationen siehe hier (PDF)

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Literaturkreis

Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg
Christoph Poschenrieder: Die Welt ist im Kopf

Literatur im Gespräch

Termine: Ab 16. Februar 2012 immer Donnerstags von 9:30 bis 11:00 Uhr

Leitung: Birgit Schumacher

Über Gelesenes unter fachkundiger Anleitung mit anderen Lesern sprechen ist eine Bereicherung und wirkt zurück auf die eigene Lektüre.
Das Lesepensum wird verabredet und beträgt etwa 70 Seiten pro Woche.

Der Philosoph Blumenberg ist die Hauptfigur im gleichnamigen Roman von Sibylle Lewitscharoff. Diese Autorin begann erst spät zu publizieren, hat aber bereits viele wichtige Auszeichnungen erhalten: den Ingeborg-Bachmann-, den Kleist-, und den Ricarda-Huch-Preis. In diesem Jahr erhielt sie sogar zwei bedeutende Auszeichnungen. Sie ist auf dem besten Weg, eine „klassische Autorin“ zu werden.
Die Autorin beginnt ihren neuesten Roman damit, dass sie Blumenberg einen veritablen Löwen in sein nächtliches Studierzimmer setzt. Was soll er machen? Bildet er ihn sich nur ein, oder ist er Zeuge eines Wunders, dann hat er erst recht mit Schwierigkeiten zu rechnen.

Schopenhauer steht im Mittelpunkt von Christoph Poschenrieders Roman Die Welt ist im Kopf. Der studierte Philosoph und Autor schickt den Philosophen auf eine monatelange Reise, auf der er die Geistesgrößen seiner Zeit trifft. Gar nicht so pessimistisch wirkt dieser Schopenhauer, der in seinem wirklichen Leben stark darunter litt, nur der Sohn einer sehr bekannten Schriftstellerin zu sein, Johanna Schopenhauer, die heute fast vergessen ist.

Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg, Suhrkamp Verlag und
Christoph Poschenrieder: Die Welt ist im Kopf, Taschenbuch, detebe 24086


Anmeldung und Information
telefonisch bei Birgit und Hermann Schumacher unter 0441/6001055.
Falls nicht direkt erreichbar, bitte Name, Telefonnummer und Adresse
auf Band sprechen. Anmeldung nach Reihenfolge.

Kosten
10 Vormittage 52 Euro
Schnupperangebot für Neueinsteiger: es ist möglich, nur den ersten Teil zu buchen, zum Preis von 40 Euro.

Teilnehmerzahl begrenzt.

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Konzert

klangpol – Neue Musik im Nordwesten

„Scanned: Elektroakustische Musik im Fokus”
Francis Dhomont: „Points de fuite”,
vorgestellt von Prof. Dr. Stéphane Roy (Montréal)

24.10.2011, 19h — Haus der Wissenschaft, Bremen (Sandstraße 4/5)
25.10.2011, 19h — Oldenburger Kunstverein

Elektroakustische Mittel haben die Musik unserer Zeit fundamental verändert. Selbst 60 Jahre nach den ersten Pioniertaten einiger visionärer Komponisten sind diese Auswirkungen auf das musikalische Denken allerdings nur ansatzweise verstanden. In der Reihe „Scanned” stellen international renommierte Experten Schlüsselwerke der elektroakustischen Musik vor, begleiten das Hören durch analytische Beobachtungen und laden zur Diskussion mit dem Publikum ein.

Die Veranstaltung ist „Points de fuite” von Francis Dhomont gewidmet, einem 1982 entstandenen herausragenden Beispiel der französisch-kanadischen Tradition der elektroakustischen Musik. Prof. Dr. Stéphane Roy unterrichtet an der Universität und an der Musikhochschule in Montréal.

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter www.klangpol.de
kontakt@klangpol.de

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Konzert

Musik im Raum

Sound, Licht und Dramaturgie

Ein Projekt des oh ton-ensemble

06.02.2012 – 20 Uhr Oldenburger Kunstverein
Eintritt: 15,- und 8,-€ ermäßigt
Veranstalter: oh ton e.V.

Mit einem weiteren Konzertprogramm sucht das oh ton-ensemble erneut die Zusammenarbeit mit anderen künstlerischen Disziplinen. Mit der Oldenburger Malerin Doris Garduhn wird dieses Konzertprojekt inszeniert, in Licht und Farben gehüllt und mit Echtzeit-Malerei ergänzt. Die Bildebenen werden behutsam und sensibel neben die Musik gestellt, lassen dem Hören immer den Vorzug vor dem Sehen. Über Beamer werden Bilder projiziert und mit dem Einsatz von Licht werden Stimmungen geschaffen, die die Klänge in der Wahrnehmung ergänzen oder erweitern. Das oh ton-ensemble verfügt über reichlich Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen künstlerischen Disziplinen: Es gab Projekte mit Stummfilm, Tanz, VJ`s, bewegten Bildern und licht- bzw. raumchoreographierten Konzerten, auch mit Doris Garduhn haben die oh ton-Musiker schon einmal gearbeitet.

Es wird auf Flöte, Violoncello, Klavier, Schlagzeug und Luftballon musiziert, wobei jeder Interpret sich mit einem Solo vorstellt. „Shopping 4“ von Michael Maierhof ist das Stück, das ausschließlich auf Luftballons gespielt wird und eine Klanglichkeit nahe der elektronischen Musik entwickelt. Andere Stücke werden dezent verstärkt und über Lautsprecher im Raum verteilt. Zu hören ist Musik von Nikolaus A. Huber, Eckart Beinke, Kaija Saariaho, Simon Steen-Andersen, Frederic Rzewski, Robin Hoffmann, Joji Yuasa, Juliane Klein und Michael Maierhof.

Das oh ton-ensemble spielt dieses Programm neben dem Konzert im Oldenburger Kunstverein tags zuvor in der Kunsthalle Lingen und nach Oldenburg in der Kunsthalle Emden. In Vorbereitung auf die Konzerte besucht das Ensemble in jeder Stadt eine Schulklasse. So wurde in Oldenburg eine 11. Klasse (Leistungskurs Musik) der Liebfrauenschule im Vorfeld des Konzertes zweimal besucht, um neue Musik und das Konzert vorzustellen. Dieses oh ton-Projekt wird vom Land Niedersachsen, der Stadt Oldenburg, der OLB und der EWE-Stiftung unterstützt und gefördert.

Weitere Informationen auf www.ohton.de

Auch auf Luftballons musiziert das oh ton-ensemble am 06.02.12 um 20:00h im Oldenburger Kunstverein

Ein Konzert für Flöte, Violoncello, Klavier, Schlagzeug, Verstärker, Luftballons und Echtzeitmalerei spielt das oh ton-ensemble am 06.02.12 um 20:00h im Oldenburger Kunstverein.

Konzertprogramm

Nicolaus A. Huber (1939) Clash Music (1989) für zwei Beckenpaare und 2 Spieler
Frederick Rzewski (1938) piano-piece #4 (1976) für Klavier
Robin Hoffmann (1970) OEhr (2006) für Hören solo
Simon Steen-Andersen (1976) Study for String Instrument#1 (2007) (for one or more string instruments)
Nicolaus A. Huber (1948) Póthos (2010) für einen Schlagzeugsolisten
Kaija Saariaho (1952) Cendres (1998) für Flöte, Violoncello und Klavier
***
Joji Yuasa (1929) Mai Bataraki from A Ritual for Deplhi (1979) Flöte und Percussion
Eckart Beinke (1956) da (2002) Flöte, Violoncello, Klavier und Schlagzeug
Michael Maierhof (1956) Shopping4 (2005/06) für 3 Spieler auf präparierten Luftballons
Juliane Klein (1966) Konzertstück I (2001) für Flöte, Klavier und Schlagzeug

oh ton-ensemble:
Keiko Murakami – Flöte; Schlagzeug, Eva Boesch – Violoncello
Thomas Hell – Piano; Michael Pattmann – Percussion

Konzerte:
5.2.2012 – 17h Kunsthalle Lingen
6.2.2012 – 20h Oldenburger Kunstverein
7.2.2012 - 19h Kunsthalle Emden

Schulbesuche: 20. + 21.12.2011, 23.1.2012 und am Konzerttag mit je einer Schulklasse

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1. Meisterkonzert

Sharon Kam, Klarinette
Stephan Kiefer, Klavier

Termin: Freitag, 16. September 2011


R. Schumann: Fantasiestücke, op. 73
F. Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier      
L. Bernstein: Sonate für Klarinette und Klavier
A. Berg: Vier Stücke, op. 5                   
J. Brahms: Sonate, op. 120, Nr. 2



Nachdem Sharon Kam 1992 den renommierten Wettbewerb der ARD gewonnen hatte, begann sie eine internationale Karriere. Als Solistin und Kammermusikerin sind sie und ihre CD-Einspielungen nicht nur in europäischen Ländern, sondern auch in den USA und in Japan begehrt. Sie wird von dem Pianisten Stephan Kiefer begleitet, der sich nach seiner Auszeichnung beim Bundesmusikwettbewerb einen hervorragenden Namen als Klavierpartner und Kammermusiker erworben hat.

Gefördert durch die

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 2. Meisterkonzert

Leibniz-Trio

Termin: Freitag, 14. Oktober 2011

C. Debussy: Klaviertrio G-Dur (1880)
J. Fischer: „… und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit“
F. Schubert: Trio Es-Dur, op. 100, D. 929

Die Geigerin Hwa-Won Pyun, die Cellistin Lena Wignjosaputro und der Pianist Nicholas Rimmer, die alle drei schon als Solisten auf sich aufmerksam gemacht hatten, haben sich 2005 zu einem Klaviertrio zusammengeschlossen.

Sofort gewann es Preise bei den internationalen Brahms-, Haydn- und Joachim-Wettbewerben. 2010 folgte der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler.

Förderprojekt Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates

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 3. Meisterkonzert

Artemis Quartett

Termin: Freitag, 2. Dezember 2011

J. Haydn: Streichquartett, op. 76, Nr. 5
H. Dutilleux: Ainsi la nuit
M. Ravel: Streichquartett F-Dur

Das Artemis Quartett ist schnell bekannt geworden, weil es neben dem ARD-Wettbewerb auch den ebenso renommierten Borciani-Wettbewerb in Reggio Emilia gewann.

Inzwischen sind die vier Musiker des Artemis Quartetts im Vergleich mit anderen Streichquartetten, wie es heißt, „unter den sehr guten die besten“, weil ihre Interpretationen „von Beethoven bis Ligeti an Klangvolumen, Strukturklarheit und Dramatik das Nonplusultra bieten“.

Gefördert durch die

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 4. Meisterkonzert

Fauré Quartett

Termin: Freitag, 20. Januar 2012

G. Mahler: Quartettsatz a-Moll
L. v. Beethoven: Klavierquartett Es-Dur, op. 16 a
G. Fauré: Klavierquartett Nr. 2, g-Moll, op. 45

Das Fauré Quartett gilt im Bereich der Kammermusik als eines der weltweit renommiertesten Ensembles.
Nach verschiedenen Auszeichnungen tritt es heute in den großen Konzertsälen in Europa, Japan, Nord- und Südamerika auf. Auch seine CD-Einspielungen sind mit Preisen bedacht worden. Wegen „bislang kaum je gehörter Gestaltungsdetails“ und einer „geradezu beglückenden Interpretation“ werden seine Auftritte überall mit Superlativen bedacht.

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 5. Meisterkonzert

Trevor Pinnock, Cembalo

Termin: Freitag, 9. März 2012

G. Frescobaldi: Capriccio „Fra Jacopino …“
L. Couperin: Sarabande; – Passacaille
J.S. Bach: Französische Suite Nr. 5

W. Byrd: The carman’s whistle
G. F. Händel: Suite d-Moll
D. Scarlatti: Sonaten

Der englische Cembalist Trevor Pinnock ist einer der besten und bekanntesten Kenner der Barockmusik. Er gründete das Barockorchester English Concert und leitete es dreißig Jahre lang. Danach widmete er sich mehr der Kammermusik – sowohl als Cembalo-Spieler als auch in wechselnden Besetzungen in der Formation Trevor Pinnock and Friends. Auftritte in Europa, Amerika und dem Fernen Osten und mit Preisen ausgezeichnete CD-Einspielungen haben ihn weltweit bekannt gemacht.

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Klassik im Kultursommer

Dorothee Mields, Hille Perl, Lee Santana

An Evensong

Termin: Donnerstag, 28. Juli 2011, Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Saal im ehemaligen Landtag

Dorothee Mields, Sopran                                              
Hille Perl, Gambe
Lee Santana, Lauteninstrumente

„An Evensong“
Lieder von John Dowland, Tobias Hume, John Jenkins, Henry Purcell u.a

Durch das Zusammenwirken dreier auf die Barockmusik spezialisierter, international bekannter Künstler bekommt das diesjährige Kultursommerkonzert eine besondere Note. Dorothee Mields „singt umwerfend schön Lieder von Purcell“, meint die Musikkritik, und: sie hat Dowland „wunderbar mit der Gambistin Hille Perl eingespielt“. Purcell und Dowland sind denn auch die wichtigsten Komponisten des diesjährigen Kultursommerkonzerts mit Liedern des 17. Jahrhunderts.

Veranstalter: Oldenburger Kunstverein

VV: 10,- € / erm. 5,- €
AK: 14,- € / erm. 7,- €


Vorverkauf:
Oldenburger Kunstverein, Damm 2 a;
Buchhandlung Libretto, Theaterwall 34, 26122 Oldenburg

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Programmänderungen vorbehalten

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