Oldenburger Kunstverein

Veranstaltungskalender

II. Halbjahr 2010

Veranstaltungskalender: Ausstellungen,
Literatur,
Konzerte,
Filme

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Öffnungszeiten

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 Ausstellungen

19.06.2010,  Lotte Lindner und Till Steinbrenner, We don’t trust you
27.07.2010,  Johanna Diehl, displace, in der bau_werk Halle
01.09.2010,  Zeitgenössische chinesische Fotografie
01.09.2010,  „M8 in China – Zeitgenössische Chinesische, im bau_werk
21.10.2010,  Guy Tillim
11.12.2010,  Sigmar Polke, Die Editionen

Literatur und Vorträge

09.09.2010,  Eduard Kögel, Architekturtransfer nach China
14.09.2010,  Jens Casper, Vitruvius

Ab 16.09.2010, Literaturkreis, Friedrich Christian Delius – Die Frau, für die ich den Computer erfand

Filme

09.11.2010,  Colville, ein Film von Andreas Schultz

Konzerte

Klassik im Kultursommer

29.07.2010,  Maria Kliegel, Violoncello und Elsbeth Moser, Bajan

Meisterkonzerte

24.09.2010,  1. Meisterkonzert, Duo Staemmler (Cello / Klavier)
22.10.2010,  2. Meisterkonzert, Modigliani Quartett
26.11.2010,  3. Meisterkonzert, Signum Quartett, Jens Peter Maintz, Violoncello
18.02.2011,  4. Meisterkonzert, Saguaro Klaviertrio
25.03.2011,  5. Meisterkonzert, Dorothee Oberlinger, Blockflöte, Sonatori della gioiosa marca

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Ausstellung

Lotte Lindner und Till Steinbrenner

We don’t trust you

Termin: 19. Juni bis 1. August 2010

l’ atelier c’est moi, Foto: Lotte Lindner und Till Steinbrenner, 2008

Abb.: l’ atelier c’est moi, Foto: Lotte Lindner und Till Steinbrenner, 2008

Anlässlich des New York-Stipendiums der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur präsentiert der Oldenburger Kunstverein die Preisträger 2009.

"Die künstlerischen Arbeiten von Lotte Lindner & Till Steinbrenner bewegen sich zwischen den Kategorien Performance, Installation und Skulptur. Dabei sind sie stets Resultate einer intensiven Auseinandersetzung mit dem konkreten Ort, an dem sie ausgeführt oder gezeigt werden. Auf Basis dessen, was sie im Alltag wahrnehmen und erfahren, entwickeln die Künstler Arbeiten und Projekte, die auf unterschiedlichste Art und Weise Grenzziehungen, gesellschaftliche Normen und Problemfelder berühren und sich dabei weniger mit rein ästhetischen als vielmehr mit kommunikativen und sozialen Aspekten beschäftigen. Die Kunst von Lotte Lindner & Till Steinbrenner konfrontiert ihre Rezipienten mit sorgsam inszenierten Situationen, die menschliche und gesellschaftlich vorherrschende Vorstellungen oder auch Barrieren aufzeigen, hinterfragen, durchdringen und überschreiten." (Andreas Prinzing).

In der Ausstellung We don’t trust you ermöglicht das Künstlerpaar dem Besucher eine vollständig neue Wahrnehmung des ursprünglich klar strukturierten Ausstellungsraumes des Oldenburger Kunstvereins. Der vorhandene, beherrschende Kubus in der Mitte des Kunstvereins wird nur durch einen langen, schmalen Gang zu erreichen sein. Der Besucher wird durch diesen Gang in ein neu gebautes und schräg zum vorhandenen Mittelraum gestelltes Zentrum geleitet. Die Ausmalung mit schwerer roter Ölfarbe, als klassisches bildgebendes Material bewusst eingesetzt, sorgt für eine Empfindung, die die ursprüngliche, kühle Klarheit des Raumes vollständig aufhebt. Dem Besucher wird kein Bild präsentiert, er wird diesem ausgesetzt. Sie zeigen hier, wie sehr die Veränderung eines Raumes auch Machtausübung gegenüber dem dafür offenen Besucher sein kann.

2009 haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur dem Künstlerpaar das New York-Stipendium  zuerkannt. Im Anschluss an den zwölfmonatigen New York-Aufenthalt findet in Absprache mit den Stipendiaten im Jahr 2010 jeweils eine Ausstellung in zwei niedersächsischen Kunstvereinen statt. Lotte Lindner & Till Steinbrenner wählten den Oldenburger Kunstverein und den Kunstverein Göttingen als Ausstellungsorte aus.

Die Ausstellung Wir waren Dir weder gut noch böse im Kunstverein Göttingen wird im Anschluss an die Oldenburger Ausstellung ab dem 14. August 2010 zu sehen sein.

Die Ausstellung in Oldenburg wird ermöglicht durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Landessparkasse zu Oldenburg und die Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg.

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Ausstellung

 „DISPLACE – Fotografien von Johanna Diehl“

Termin:  27. Juli bis zum 28. August 2010

Ausstellungseröffnung: Dienstag, dem 27. Juli 2010, um 19 Uhr

Einführung: Gertrude Wagenfeld-Pleister, Vorstandsvorsitzende Oldenburger Kunstverein.

Ausstellungsort: bau_werk Halle am Pferdemarkt, Pferdemarkt 8 a, 26121 Oldenburg 

Abb.: Lapithou/Kozan, Cyprus (North), 2008, c-print, 122 x 95 cm,
Courtesy Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt a.M. und Berlin

Der Oldenburger Kunstverein zeigt in Kooperation mit dem
bau_werk -  Oldenburger Forum für Baukultur die Ausstellung 
„DISPLACE – Fotografien von Johanna Diehl“.

Die in Berlin ansässige Künstlerin
Johanna Diehl
stellt Arbeiten aus der 2008/2009 entstandenen Serie „DISPLACE“ (im Englischen sowohl „Vertreiben“ als auch „Ersetzen“) vor:
Die Ausstellung zeigt Fotografien leerstehender, teilweise neu genutzter oder zerstörter Kirchen und Moscheen, aufgenommen im muslimischen Norden sowie im christlich-orthodoxen Süden der geteilten Insel Zypern.


Johanna Diehl, 1977 in Hamburg geboren, studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Prof. Timm Rautert und ist Meisterschülerin bei Prof. Tina Bara.

Mit freundlicher Unterstützung der Fotografin Doris Waskönig, Ramsloh
 

Bitte beachten Sie den Ausstellungsort:
bau_werk Halle am Pferdemarkt  www.bauwerk-oldenburg.de

Pferdemarkt 8 a
26121 Oldenburg

Geöffnet dienstags und freitags 15 bis 18 Uhr und während der Veranstaltungen des bau-werk Forums; sowie nach Vereinbarung.
Anmeldung unter info@bauwerk-oldenburg.de

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Ausstellung

Zeitgenössische chinesische Fotografie

Termin: 1. September bis 10. Oktober 2010

Abb.:  Yang Fudong, No snow on the broken bridge – 3, 2006, c-print, 120 x 180 cm
Courtesy Yang Fudong, Marian Goodman Gallery, Paris/New York and Shanghart Gallery, Shanghai

Die Eröffnung der Ausstellung „Zeitgenössische Chinesische Fotografie“ im Oldenburger Kunstverein und der Ausstellung „M8 in China – Zeitgenössische Chinesische Architekten“, die das bau_werk – Oldenburger Forum für Baukultur in Kooperation mit dem Oldenburger Kunstverein am Pferdemarkt zeigt, bilden den Rahmen für die zentrale Eröffnung der China Begegnungen 2010 – einer Veranstaltungsreihe zur Bildenden Kunst, Kultur und Gesellschaft Chinas.

Auf Grund der in unserer globalisierten Welt stark gestiegenen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung Chinas ist Zeitgenossenschaft auch in Oldenburg ohne China nicht mehr denkbar.

Die große Tradition Chinas; die in Deutschland nicht mehr gekannte ungeheure Dynamik nicht nur der Wirtschaft Chinas sondern der gesamten gesellschaftlichen Entwicklung; die Spannungen im Verhältnis des Einzelnen zum Kollektiv und ihre Behandlung im politischen Prozess – diese wenigen Stichworte zeigen Bedingungen auf, die das künstlerische Schaffen der gesamten „modernen Kunst“, die fast immer von einem Verständnis der Zeitgenossenschaft ausging, in ihren Bann zogen und prägten. Das Medium der Fotografie scheint uns besonders geeignet, diese Herausforderungen der Gegenwart an die chinesische Kunst zum Ausdruck zu bringen.

Es werden Werke von Wang Quing Song, Dinu Li, Zhao Liang, Yang Fu­dong, Liu Ding, Ma Liuming, Zhao Zhao und Ai Weiwei gezeigt werden.

 

Die Ausstellung wird ermöglicht durch    ,   

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Ausstellung

„M8 in China – Zeitgenössische Chinesische Architekten“

Termin: 1. September bis 10. Oktober 2010

Ausstellungsort: bau_werk Halle

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, dem 1. September 2010
„Zeitgenössische Chinesische Fotografie“, um 18.30 Uhr
im Oldenburger Kunstverein, Damm 2 a

Im direkten Anschluss:

Ausstellungseröffnung: „M8 in China – Zeitgenössische Chinesische Architekten“, um 20 Uhr
im bau_werk, Pferdemarkt 8 a
anschließend Musik und Buffet an der bau_werk Bar

Bitte beachten Sie: es steht ein Shuttle der Weser-Ems Busverkehr GmbH bereit, um Sie vom Kunstverein zur bau_werk Halle zu bringen.

bau_werk – Oldenburger Forum für Baukultur und der Oldenburger Kunstverein zeigen in Kooperation die Ausstellung „M8 in China – Zeitgenössische Chinesische Architekten“.

Der chinesische Architekturmarkt zählt zu den dynamischsten der Welt; gleichzeitig ist die private Architekturpraxis vergleichsweise neu in China. Die Ausstellung vom Deutschen Architektur Museum DAM, Frankfurt a.M., widmet sich den kleinen, flexibel agierenden Büros, deren Mitglieder zum großen Teil im westlichen Ausland studiert haben, sich in Wettbewerben behaupten und das eigentliche Entwicklungslabor der zeitgenössischen chinesischen Architektur darstellen.

          

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Ausstellung

Guy Tillim

Termin: 21. Oktober bis 28. November 2010

Abb.: City Hall offices. Lubumbashi, DR Congo, 2007
Archivpigmentdruck auf handgeschöpftem Papier aus Baumwollfasern 91,5 x 131,5 cm
Courtesy Kuckei + Kuckei, Berlin und Michael Stevenson, Kapstadt

Guy Tillim studierte an der University of Cape Town und schloss sein Studium 1985 mit einem B.A. in Wirtschaftswissenschaften ab. 1986 schloss er sich der südafrikanischen Fotografenvereinigung Afrapix an und begann für Reuters Südafrika zu arbeiten. Ab 1988 war er auch für andere Presseagenturen (besonders für AFP) tätig.

Sein künstlerisches Werk umfasst Bilderserien politischer Krisenherde in Afrika, Porträts sowie urbane Arbeiten, die dem investigativen Reportagejournalismus nahe sind. Tillim arbeitet bevorzugt in Farbe, seine Bilder zeichnen sich durch zurückhaltende Helligkeitskontraste und eine elegische Bildkonstruktion aus. 2007 nahm er an der documenta 12 teil.

„Für Guy Tillim gilt, dass seine künstlerische Haltung sich auf der heiklen Grenze zwischen Empathie und Distanzierung formuliert. Seine Wege durch die Länder des südlichen Afrika sind nicht von vorgezeichneten Zielen diktiert, sondern scheinen einer zunächst vorurteilsfreien Aufmerksamkeit für die Gegebenheiten und die Lebenswelten zu folgen, welche die Menschen selbst herbeigeführt haben und in die sie gleichermaßen hineingestellt sind. Tillim sucht nicht das ‚richtige’, das ‚geglückte’ Motiv, er lässt sich von Bildern gleichsam auffinden, lässt sie an sich herantreten, um sie zugleich in gerichteter Bewegung zu umkreisen, sie zu schildern. [...] Tillim liefert uns, trotz genauer Orts- und Situationsangaben, keine journalistisch verwertbaren fotografischen Befunde, sondern zieht uns hinein in den Kreislauf von Deutungen und Standpunkten, Sichtweisen und Interpretationen, er zwingt uns hinein in eine Offenheit für Bezüge und Verweise, welche die scheinbare ‚Schwäche’ der Urteilsfindung ummünzt in die Stärke genauen und wiederholten Hinsehens.“
Renate Wiehager: Auf der Erde leben und Sterne sehen können

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Ausstellung

Sigmar Polke

Die Editionen

Termin: 11. Dezember 2010 bis 20. Februar 2011

Abb.: Fernsehbild (Kicker) 1971
Offsetdruck in Schwarz
63,8 x 84 cm auf Bütten (grau)
Courtesy Galerie Jürgen Becker, Hamburg

Ende des Jahres zeigen der Oldenburger Kunstverein und das Horst-Janssen-Museum je eine große Ausstellung von Sigmar Polke, sicherlich einer der herausragensten Künstler der aktuellen internationalen Kunstszene. Nach dem Tod des Künstlers Ende Juni 2010 wird aus diesem gemeinsamen Projekt eine erste Gedächtnisausstellung.

Das Horst-Janssen-Museum zeigt die Serie von 40 Gouachen mit dem Titel „Musik ungeklärter Herkunft“. Der Oldenburger Kunstverein zeigt Polkes gesamte Editionen der Jahre 1963 bis 2009 aus der Privatsammlung Dr. Axel Ciesielski, der diesen weltweit einzigen kompletten Werkkomplex zur Verfügung stellt.

Bei diesen Editionen handelt es sich nicht um klassische Druckgraphik, sondern um Serien von Gouachen, übermalte Siebdrucke, Offsets, Photographien, Objekte, Plakate, Katalogbeiträge, Künstlerbücher und anderes.
In dieser Vielschichtigkeit steht dieser Werkkomplex für Polkes Bild- und Sprachwitz und ist ein hervorragendes Beispiel für seine Lust am Experiment.

In Zusammenarbeit mit

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Vortrag

Jens Casper

Vitruvius

Termin: Dienstag, 14. September 2010, 19.30 Uhr

Jens Casper (*1967) ist Dipl.-Ing. Architekt BDA. Nach seinem Studium an der RWTH Aachen war er in verschiedenen Architekturbüros u.a. in Berlin, Köln und Aachen tätig. Neben Lehrtätigkeiten an der TU Berlin und im Berlin Laboratory der Architectural Association London war er  Mitbegründer des Architekturbüros „Realarchitektur“; seit 2008 besteht sein „Büro Jens Casper“. Zahlreiche nationale und internationale Preise, Ausstellungsbeteiligungen sowie Veröffentlichungen zeichnen seine Arbeit aus. Zuletzt wurde er in den Konvent der Baukultur der Bundesstiftung Baukultur berufen. Casper lebt und arbeitet in Berlin.

Vitruvius bezeichnet im 1. Jh. v. Chr. Architektur als die höchste aller Künste; Adolf Loos argumentiert Anfang des 20. Jh., dass alles was einem Zweck dient, aus dem Reiche der Kunst auszuschließen ist;

Julian Nida-Rümelin spricht auf dem Konvent der Baukultur (21. Jh.) von „Baukultur“ als dem öffentlichen Diskurs über das Gebaute. Es stellt sich die Frage: Ist Architektur Kunst? Jens Casper setzt sich in diesem Vortrag mit dem Verhältnis der Disziplinen Kunst und Architektur auseinander.

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Vortrag

Eduard Kögel

Architekturtransfer nach China

Termin: Donnerstag, 9. September 2010, 19.30 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung M8 in China – Zeitgenössische chinesische Architekten, die gleichzeitig in der bau_werk Halle am Pferdemarkt gezeigt wird, wird Eduard Kögel im Oldenburger Kunstverein  einen Vortrag zum gegenseitigen Einfluss der Architektur in China und Deutschland im 20. Jh. halten. Dabei beleuchtet er, wie das Bauhaus in China wirkte und welche Konzepte die in Deutschland ausgebildeten chinesischen Architekten der ersten Generation nach ihrer Rückkehr verfolgten. Aber auch in den 1950er bis in die 1980er Jahre gab es vielfältige Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die sich in Projekten niederschlugen.

Eduard Kögel befasst sich seit 15 Jahren mit dem Architekturexport von Deutschland nach Asien. Er kuratierte mehrere Ausstellungen zur zeitgenössischen Architektur- und Stadtentwicklung in China und publizierte mehrere Bücher und Artikel. Seine Dissertation schrieb er 2007 an der Bauhaus-Universität Weimar über den deutschen Poelzig-Schülern Richard Paulick und Rudolf Hamburger im Exil in Shanghai (1930–1955). Seit vielen Jahren betreut er die internet-plattform www.chinese-architects.com, auf der die zeitgenössischen jungen Architekten vorgestellt werden.

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Film

Colville

ein Film von Andreas Schultz

Termin: Dienstag, 9. November 2010, 19.30 Uhr

Der Filmemacher Andreas Schultz zeichnet ein sehr persönliches Portrait des kanadischen Malers Alex Colville, der anlässlich der Ausstellung „Being Seen“ des Oldenburger Kunstvereins vom 30. April bis 2. Juli 1995 zum letzten Mal Deutschland besucht hat. In diesem Jahr begeht er seinen 90. Geburtstag.

 

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Literaturkreis

Friedrich Christian Delius – Die Frau, für die ich den Computer erfand

Literatur im Gespräch

Termine: Ab 16. September 2010 immer donnerstags von 9.30 bis 11.00 Uhr.

Über Gelesenes unter fachkundiger Anleitung mit anderen Lesern sprechen ist eine Bereicherung und wirkt zurück auf die eigene Lektüre. Das Lesepensum wird verabredet und beträgt etwa 70 Seiten pro Woche.

Lektüre: Friedrich Christian Delius – Die Frau, für die ich den Computer erfand
Dazu kommt ein weiterer Roman nach Absprache.

Ein alter Herr wird zu einem Interview gebeten. Der alte Herr ist ein Erfinder, der Erfinder des Computers. Delius lässt in seinem unterhaltsamen und raffiniert geschriebenen Roman Konrad Zuse seine Geschichte erzählen. Es ist nicht nur eine Geschichte über einen zähen Erfinder, sondern auch eine Liebeserklärung an die Tochter Lord Byrons, des englischen Dichters der Romantik. Sie, Ada Lovelace, hatte einen außergewöhnlichen mathematischen Verstand. Eine derProgrammiersprachen ist nach ihr benannt.

Leitung: Birgit Schumacher

Kosten:10 Vormittage 52 Euro

Anmeldung und Information: telefonisch bei Birgit und Hermann Schumacher unter 0441/6001055.
Falls nicht direkt erreichbar, bitte Name, Telefonnummer und Adresse auf Band sprechen.
Anmeldung nach Reihenfolge.
Teilnehmerzahl begrenzt.

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1. Meisterkonzert

Duo Staemmler
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello
Hansjacob Staemmler, Klavier

Termin: Freitag, 24. September 2010

C. Debussy: Sonate d-Moll
F. Chopin: Sonate, op. 65
L. v. Beethoven:
Sonate. op. 102 / 2
D. Schostakowitsch:
Sonate, op. 40

Studien an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin sowie Meisterkurse bei Daniel Barenboim und Menahem Pressler bzw. Na­talia Gutman und Anner Bylsma haben die Brüder Staemmler musikalisch geformt. Seit ihrem ersten gemeinsamen Auftritt im Jahre 1998 gaben sie als Duo zahlreiche Konzerte und wurden bei Wettbewerben mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, zuletzt beim Deutschen Musikwettbewerb 2009.

Förderprojekt Bundesauswahl
Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates

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 2. Meisterkonzert

Modigliani Quartett

Termin: Freitag, 22. Oktober 2010

J. Haydn:
Streichquartett, op. 76 / 4
M. Ravel: Streichquartett F-Dur
R. Schumann:
Streichquartett, op. 41 / 3

 

Das französische Modigliani Quartett gehört zu den meistgefragten Streichquartetten der jungen Generation. Es ist nicht nur auf den großen Konzertpodien in Paris, Amsterdam und London zu hören, sondern ebenso in New York und Tokyo oder bei renommierten Festspielen.

Seine CD mit Haydn-Quartetten wurde mit dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet. Die vier Instrumente aus dem Holz eines einzigen Baumes erzeugen einen ungewöhnlichharmonischen Gesamtklang.

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 3. Meisterkonzert

Signum Quartett
Jens Peter Maintz, Violoncello

Termin: Freitag, 26. November 2010

A. Arensky: Quartett
E. Schulhoff: 5 Stücke für Streichquartett
F. Schubert: Streichquintett, op. 163

Mit dem Signum Quartett kommt nach dem Bennewitz- und dem Mandelring-Quartett wieder einmal ein Preisträger des renommierten Borciani-Streichquartett-Wettbewerbs nach Oldenburg.

Es musiziert zusammen mit dem Cellisten Jens Peter Maintz, der den begehrten Ersten Preis beim ARD-Wettbewerb erhielt und damit als Solist und Kammermusiker eine internationale Karriere begann. Diese Zusammenarbeit macht es möglich, selten live zu hörende Werke aufzuführen, wie die von Arensky und Schubert.

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 4. Meisterkonzert

Saguaro Piano Trio

Termin: Freitag, 18. Februar 2011

L. v. Beethoven: Klaviertrio, op. 1 / 2
J. Brahms: Klaviertrio, op. 101
D. Schostakowitsch: Klaviertrio, op. 67

 

Am Colburn-Konservatorium in Los Angeles fand sich dieses bemerkenswerte Klaviertrio zusammen. Es erhielt schon bald Preise bei internationalen Kammermusik-Wettbewerben in den USA, Osaka und Hamburg.

In Hamburg wurde ihm auch der Sonderpreis für die beste Brahms-Interpretation verliehen. Nach Konzerten in den USA, Kanada und Japan ist das Trio nun auch in Deutschland zu hören.

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 5. Meisterkonzert

Dorothee Oberlinger, Blockflöte
Sonatori della gioiosa marca

Termin: Freitag, 25. März 2011

A. Corelli:
Sonaten, op. 5, Nr. 3 und 12
G. Sammartini: Sonate B-Dur
S. Detri: Sonate c-Moll
A. Vivaldi:
Sonaten, RV 58 und 44

 

Das italienische Ensemble Sonatori della gioiosa marca wurde 1998 durch eine Tournee mit Cecilia Bartoli europaweit bekannt. Heute gehört es zu den renommiertesten Barockensembles.

In Oldenburg wird es mit der ebenso bekannten Blockflötistin Dorothee Oberlinger auftreten.

Sie hat den Echo Klassik-Preis 2008 als „Instrumentalistin des Jahres“ in der Kategorie Holzbläser mit eben dem Programm italienischer Sonaten gewonnen, das hiervorgetragen wird.

Gefördert durch die

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Klassik im Kultursommer

Maria Kliegel, Violoncello und
Elsbeth Moser, Bajan

Termin: 29. Juli 2010, 20.00 Uhr

Durch das Zusammenwirken der weltberühmten Cellistin Maria Kliegel mit der bekannten Bajan-Spielerin Elsbeth Moser weist das Kultursommerkonzert eine ebenso ungewöhnliche wie reizvolle Besetzung auf.

Auf dem Programm stehen Werke von J.S. Bach (Gambensonate, BWV 1028), A. Pärt (Fratres), S. Gubaidulina (In croce, De profundis), M. de Falla (Suite populaire espagnole) und A. Piazzolla (Le grand Tango).

 

 

Gefördert durch die

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